Tinder: Stalking leicht gemacht?

Wer die Dating-App Tinder verwendet, kann schnell zum Stalking-Opfer werden. Dieses erschütternde Ergebnis zeigt ein Experiment der Plattform 'Singlebörsen-Vergleich'. Die Experten haben getestet, wie viel sie über den User nur anhand des Tinder-Profils herausfinden können. Obwohl eigentlich nur Foto, Vorname und Alter zu sehen sind, hätten die Tester eine Userin sogar am Arbeitsplatz überraschen können. Denn die Fotos verraten häufig weit mehr, als wir glauben.

Testleiter Daniel Baltzer:
“Die Metadaten können viel verraten. Da sind teilweise Ort, Datum und der vollständige Name zu finden. Man sollte für die Sozialen Netzwerke auch verschiedene Profil-Fotos verwenden. Sonst kann man natürlich sehr leicht Verknüpfungen herausfinden.“

Drei Anti-Stalking-Tipps für Tinder-User:

• Verschiedene Profil-Bilder: Auch wenn du ein absolutes Lieblingsbild von dir selbst hast – verwende es nicht für all deine Profile. Im Idealfall ordnest du jedem Sozialen Netzwerk ein eigenes Foto zu. Somit bist du schon mal bei der Bildersuche schwieriger zu finden.

• Verwende Nicknames: Wo es möglich ist, solltest du auf deinen echten Namen verzichten. Also auch hier solltest du möglichst viel Abwechslung reinbringen.

• Such dich selbst: Versuche mal, wie viel du über dich selbst im Internet findest. Gibt es eventuell Fotos, die dir gar nicht recht sind? Hat dich ein alter Schulfreund auf einem peinlichen Foto markiert? Hast du selbst noch Foto-Leichen in deinen Profilen? Dann versuch aufzuräumen.

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