Totes Kind im Kindergarten

Identität und Ermittlungen

(20.01.2026) Nach dem tragischen Tod eines fünfjährigen Kindes in der Berliner Kita „Adlerküken“ (wir haben berichtet) dauern die Ermittlungen weiter an. Auch einen Tag nach dem Unglück ist weiterhin unklar, wie es zu dem tödlichen Unfall kommen konnte. Die Polizei bestätigt inzwischen jedoch offiziell, dass es sich bei dem Opfer um einen fünfjährigen Jungen handelt. Der Junge war am Montagvormittag in der Einrichtung im Bezirk Treptow-Köpenick von einem schweren Gegenstand getroffen worden. Nach bisherigen Erkenntnissen handelt es sich dabei um eine Tür, die umgestürzt oder aus ihrer Verankerung geraten sein soll. Trotz sofortiger Reanimationsmaßnahmen durch mehrere Notärzte kam für das Kind jede Hilfe zu spät – es starb noch vor Ort.

Die Berliner Polizei führt ein Todesermittlungsverfahren und arbeitet gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft daran, den genauen Hergang zu rekonstruieren. Der Fokus liegt dabei zunehmend auf der Frage, warum die schwere Tür überhaupt kippen konnte. Geprüft wird unter anderem, ob ein technischer Defekt, eine fehlerhafte Montage oder ein bislang unerkannter Sicherheitsmangel vorgelegen haben könnte. Hinweise auf ein vorsätzliches Handeln oder Fremdverschulden gibt es weiterhin nicht. Die betroffene Kita blieb auch am Tag nach dem Unglück geschlossen. Eltern wurden gebeten, ihre Kinder vorerst nicht in die Einrichtung zu bringen. Für Kinder, Eltern und Mitarbeitende stehen weiterhin psychologische Betreuungsangebote zur Verfügung. Der Vorfall hat die Belegschaft ebenso wie viele Familien tief erschüttert.

Unterdessen wächst die öffentliche Diskussion über Sicherheitsstandards in Kindertagesstätten. Experten weisen darauf hin, dass schwere Türen und Glaselemente in Einrichtungen regelmäßig überprüft und besonders gesichert sein müssen. Ob es in der Kita „Adlerküken“ bereits zuvor Hinweise auf ein mögliches Risiko gab, ist bislang nicht bekannt und Teil der laufenden Ermittlungen. Ein Obduktionsergebnis soll in den kommenden Tagen weitere Erkenntnisse liefern. Bis dahin halten sich Polizei und Staatsanwaltschaft mit Details zurück. Klar ist jedoch: Der Tod des Kindes wirft ernste Fragen auf – und wird die Debatte über Sicherheit in Betreuungseinrichtungen weiter anheizen.

(fd)

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