Rücktritt von USA-Trips: Nur bei bestimmten Pauschalreisen

Bei USA-Urlaubern steigt der Ärger über den Gouverment-Shutdown! Noch immer sind ja hunderte Sehenswürdigkeiten geschlossen, zum Leidwesen tausender Touristen. Sie müssen auf viele Museen, Theater, Nationalparks und Attraktionen wie etwa die amerikanische Freiheitsstatue weiterhin verzichten. Wer keinen Bock auf abgespecktes Sightseeing hat, kann versuchen, den Trip zu stornieren. Das geht aber freilich nur bei Pauschalreisen und auch da nur bedingt, so Maria Ecker vom Verein für Konsumenteninformation:

„Wenn diese Reise wirklich nur aus einem Besichtigungstermin nämlich dem Besuch der Freiheitsstatue besteht, dann wird das keinen Rücktritt vom Vertrag rechtfertigen, weil hier nur eine Teilleistung ausfällt. Jedenfalls müsste hier der Reiseveranstalter aber einen Preisminderungsanspruch gegen sich gelten lassen, weil eben ein Teil der Leistung nicht erbracht wurde.“

Tipps vom Verein für Konsumenteninformation (VKI):

  • Bis kurz vor Reiseantritt abwarten, ob sich die Lage in den USA noch ändert

  • Dann den Reiseveranstalter kontaktieren und die Möglichkeiten ausloten

  • Preisminderungen sind am wahrscheinlichsten

  • Auch die Möglichkeit einer Umbuchung sollte gegeben sein

  • Eine komplette Stornierung mit 100% 'Geldzurück' Garantie ist nur sehr eingeschränkt möglich (etwa bei einer Bildungsreise, wo Museen oder Regierungsgebäude besucht werden sollen)

  • Individualtouristen (eigenständig Flug und Hotel gebucht) halten keine Rücktrittsrechte – sie können allenfalls auf eigene Kosten umbuchen

site by wunderweiss, v1.50