Verstappen: Nächster Rennsieg

Gegen 100 Teilnehmer

(18.09.2026) Ein gigantischer PR-Stunt aus dem Hause der österreichischen Firma Red Bull ging am Mittwochnachmittag über die Bühne. Max Verstappen trat gegen 100 Go-Kart-Fahrer an. Die Überraschung: Das Rennen war tatsächlich voller spannender Momente.

100 gegen 1

Die Rahmenbedingungen waren recht einfach: Max Verstappen muss vom hundertsten Startplatz aus innerhalb von 75 Minuten, beziehungsweise einer Maximaldistanz von 35 Runden auf einem eigens designten Go-Kart-Kurs in Silverstone versuchen, alle Kontrahenten zu überholen, um das Rennen zu gewinnen.

Sobald er einen Gegner überholt, muss der in die Boxengasse abbiegen und scheidet aus. Einmal dürfen die Teilnehmer abkürzen und sich somit einen Vorteil gegenüber dem vierfachen Formel-1-Weltmeister holen.

Alle 100 Fahrer sind für "Max vs. 100" mit identischen Karts unterwegs. Die Startpositionen werden für alle bis auf Verstappen durch eine einzige schnelle Runde im Qualifying entschieden.

Außerdem besonders: Die Fahrer konnten während des Rennens miteinander kommunizieren. Das durch Gewichte fair ausgelegte Minimalgewicht betrug 85 Kilogramm.

Harte Challenge

Obwohl im Vorhinein klar war, dass der als einer der weltbesten Fahrer geltende Verstappen für spektakuläre Szenen sorgen würde, war sogar er selbst sich nicht sicher, ob er gewinnen könne. Für ihn war aber klar: Die erste Runde würde darüber entscheiden, ob ein Sieg möglich sei.

Schon vorab war bekannt, dass die Geschwindigkeit bei so vielen Karts nicht der einzige Faktor sein würde. Stattdessen sei der richtige Platz zur richtigen Zeit entscheidend, um überholen zu können und im Feld voranzukommen.

Überraschend schnell

Die große Überraschung: Nach der ersten Runde war Verstappen bereits unter den Top 40. Weitere 13 Runden dauerte es, bis er auf die führende Gruppe aus drei Fahrern aufschloss. Bereits in der 14. Runde gewann Verstappen, trotz zweimaligem Abkürzens seiner Gegner, das Rennen.

(mm)

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