Wal wird wohl sterben

Rettungsversuche eingestellt

(01.04.2026) Behörden und Experten haben die Hoffnung für den im flachen Wasser der deutschen Ostsee vor Wismar festliegenden Buckelwal aufgegeben. "Wir gehen fest davon aus, dass das Tier dort verstirbt", sagte der an der Rettung beteiligte Experte Burkard Baschek am Mittwoch bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus. Es sei die Zeit gekommen, "ihn gehen zu lassen".

Die Rettungsversuche werden eingestellt. Das Tier solle an seinem jetzigen Liegeplatz in Ruhe gelassen werden, sagte Backhaus, der von einem sehr emotionalen Tag sprach. Ein Sprecher des Umweltministeriums bestätigte, dass es am Dienstagabend und in der Nacht keine weitere Rettungsaktion für den Buckelwal vor Wismars Ostseeküste gegeben hat.

Wal liegt ungünstig

In der Mitteilung hieß es, die Liegeposition des Wals sei ungünstig, da das Wasser in der Umgebung sehr flach sei. Dazu sei die Bucht sehr verwinkelt. Das Tier war zwischenzeitlich abgetaucht, wurde aber am Dienstagvormittag erneut gesichtet. Dabei schwamm es zunächst frei, doch dann teilten Umweltminister Backhaus und Greenpeace mit, dass der inzwischen "Timmy" genannte Meeressäuger wieder festsitze. Allerdings liege er so auf, dass er sich von selbst befreien hätte können - wenn er denn wolle.

(FJ/APA)

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