Wieder Schüsse in Serbien

Mindestens acht Tote

(05.05.2023) Was ist da in Serbien los? Präsident Aleksandar Vucic hat heute den Schusswaffenangriff bei Mladenovac, 50 Kilometer südöstlich von Belgrad, bei dem in der Nacht auf Freitag nach Polizeiangaben acht Menschen getötet und 14 verletzt wurden, als "Terrorakt" bezeichnet. "Dies ist ein Angriff auf das ganze Land", sagte er bei einer Pressekonferenz. Er kündigte eine großangelegte Entwaffnungskampagne für Serbien an, mit viel strengeren Kontrollen von Waffen in Privatbesitz.

Nach einem erneuten Schusswaffenangriff in Serbien, der zweiten Attacke seit Mittwoch, mit acht Toten ist ein 21-Jähriger als mutmaßlicher Täter festgenommen worden. Dies meldete der staatliche TV-Sender RTS. Zuvor hatte die Polizei mit einem Großaufgebot nach dem Mann gefahndet, der in einem Dorf bei Belgrad mindestens acht Menschen getötet haben soll. Tatorte waren insgesamt offenbar drei Ortschaften bei Mladenovac, etwa 50 Kilometer südöstlich der serbischen Hauptstadt.

Der Verdächtigte wurde laut Medienberichten Freitagfrüh im Haus eines Onkels bei Kragujevac, rund 140 Kilometer südlich von Belgrad, geschnappt. Laut Medienberichten begann er die Attacke am Donnerstag gegen 23.00 Uhr im Dorf Dubona bei Mladenovac. Der regierungsnahen Tageszeitung "Informer" zufolge war ein Streit mit einem Bekannten, einem jungen Polizisten, der sich allerdings gerade außer Dienst befunden hatte, vorausgegangen. Der Angreifer soll nach der Auseinandersetzung nach Hause gegangen sein, nur um mit einem Schnellfeuergewehr zurückzukehren und das Feuer auf Polizisten und andere Personen zu eröffnen.

Laut noch inoffiziellen Angaben wurden acht Menschen, darunter der Polizist und dessen jüngere Schwester, getötet. 14 weitere Personen wurden verletzt. Der 21-jährige Angreifer, angeblich Sohn eines Militärs, soll seinen Amoklauf in zwei weiteren Dörfern - Malo Orasje und Sepsin - fortgesetzt haben. An der Fahndung nahmen seit der Nacht auf Freitag rund 600 Polizisten teil, hieß es in Medienberichten. Die Verletzten wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht, berichtete die Nachrichtenagentur Reuters. Das Gesundheitsministerium habe die Bevölkerung zum Blutspenden aufgerufen.

Serbien war erst am Mittwoch durch ein Massaker in einer Belgrader Schule erschüttert worden (wir haben berichtet). Ein 13-jähriger Schüler hatte acht Mitschüler und einen Wachmann erschossen. Die Polizei hatte ihn anschließend in Gewahrsam genommen. Aufgrund seines Alters ist der Täter in Serbien noch nicht strafmündig.

(APA/CD/fd)

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