Wien: Versuchter Baby Mord!

Eltern fassen 20 Jahre Haft aus

(11.03.2026) Mit schweren Strafen ist am Wiener Landesgericht der Prozess um ein lebensgefährlich verletztes Baby zu Ende gegangen. Die Geschworenen verurteilten den 33-jährigen Vater, einen Deutsch-Italiener, wegen versuchten Mordes zu 20 Jahren Haft. Seine 38-jährige Partnerin mit bosnisch-kroatischen Wurzeln erhielt wegen Beihilfe zum versuchten Mord durch Unterlassung zehn Jahre Gefängnis. Das Urteil ist nicht rechtskräftig, beide Seiten nahmen sich Bedenkzeit.

Laut Anklage soll der Vater das erst zwei Monate alte Mädchen im April und Mai 2025 zweimal heftig geschüttelt haben. Dabei erlitt der Säugling Hirnblutungen, Netzhautblutungen und mehrere Rippenbrüche unterschiedlichen Alters. Gerichtsmediziner sprachen von einem typischen Schütteltrauma, das für ein Baby potenziell tödlich sein kann.

Krampfanfall

Das Kind musste nach einem Krampfanfall in ein Wiener Spital gebracht werden. Dort entdeckten Ärzte die schweren Verletzungen sowie eine lebensbedrohliche Schwellung des Gehirns. Der Säugling wurde ins AKH Wien gebracht und musste notoperiert werden, wobei ein Loch in den Schädel gebohrt wurde, um den Druck im Gehirn zu senken. Das Leben des Kindes konnte so gerettet werden.

Mutter mitschuldig

Die Mutter wurde schuldig gesprochen, weil sie nicht eingegriffen und dem Kind nicht geholfen habe. Erschwerend wertete das Gericht, dass die Tat gegen ein völlig wehrloses Kind gerichtet war. Der Vater war zudem bereits mehrfach einschlägig vorbestraft.

Zusätzlich zur Haftstrafe ordnete das Gericht wegen einer dissozialen Persönlichkeitsstörung die Unterbringung des Mannes in einem forensisch-therapeutischen Zentrum an. Dem schwer verletzten Mädchen wurden außerdem 30.000 Euro Schmerzensgeld zugesprochen. Laut medizinischem Gutachten ist damit zu rechnen, dass das Kind dauerhafte gesundheitliche Folgen davontragen könnte, etwa Einschränkungen der Sehkraft oder der kognitiven Fähigkeiten. Momentan ist davon aber noch nichts zu bemerken, also hoffen wir das Mädchen kann sich vollständig von diesem Drama erholen und eines Tages ein glückliches Leben führen.

(fd/apa)

Kritik: Hormuz früher sichern?

Frieden? Wann immer Trump will

Die Top-20 Milliardäre

Mehr Geld (BIP) als 187 Länder

Spritpreise: Keine Bremse

Erhöhung nur noch 3-mal die Woche

Falsche Krebsdiagnose in Linz?

Klinik wehrt sich

NÖ: Todeslenker stellt sich

45-Jährige tödlich verletzt

Wilde Verfolgungsjagd

Schlepper-Duo festgenommen

Trump: Iran darf an WM teilnehmen

Iran deutet aber Rückzug an

Italien will wieder Atomenergie

Jetzt wird Rückkehr geprüft