WKO: Auch OÖ streicht 50 Jobs

Wirtschaftskammer muss sparen

(05.06.2026) Die Wirtschaftskammer Oberösterreich könnte in den kommenden Jahren gut 10 Prozent ihrer Belegschaft abbauen. Wie die "Oberösterreichischen Nachrichten" (OÖN) am Freitag berichteten, sollen 50 der derzeit rund 400 Vollzeitäquivalente bis 2029 gestrichen werden. Am Dienstag tagt das Wirtschaftsparlament. Dort wird erwartet, dass Präsidentin Doris Hummer die Sparpläne im Bundesland auf den Tisch legt. Vorher wollte man sich bei der Kammer dazu noch nicht äußern.

Nachdem Bundeswirtschaftskammer-Präsidentin Martha Schultz am Dienstag angekündigt hat, im Zuge ihrer Sparvorhaben in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) 200 von 800 Jobs zu streichen, müssen auch die Kammern in den Bundesländern den Rotstift ansetzen. "Oberösterreich wird selbstverständlich seinen Beitrag leisten", sagte Hummer zu den OÖN (Freitagausgabe), "ein Einsparen von 100 Mio. Euro ohne irgendwelche Konsequenzen kann es nicht geben - auch nicht in Oberösterreich". Sie betonte aber auch, dass seit ihrer Übernahme 2017 in Sachen Effizienz und Serviceorientierung bereits "einiges weitergegangen" sei.

(FJ/APA)

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