2-Jährige ertrunken!
Tragödie am Gondelweiher
(13.07.2026) Der Tod eines zweijährigen Mädchens erschüttert die Stadt Wassenberg in Nordrhein-Westfalen. Das Kind war nach einem Sturz in den Gondelweiher gestorben. Während die Kriminalpolizei weiterhin die genauen Umstände des Unglücks untersucht, trauert die Stadt um das Mädchen. Am Unglücksort wurden Blumen und Kuscheltiere niedergelegt, ein geplantes Open-Air-Konzert wurde aus Respekt vor den Angehörigen abgesagt.
Mädchen verschwand auf Spielplatz
Nach Angaben der Polizei hielt sich die Zweijährige am Donnerstag gegen 19.45 Uhr gemeinsam mit zwei minderjährigen Mädchen auf einem Spielplatz an der Parkstraße auf. Plötzlich verschwand das Kleinkind unbemerkt. Die beiden Mädchen suchten zunächst in einem nahegelegenen Waldstück nach der Zweijährigen und fragten auch Erwachsene auf dem Spielplatz, ob sie das Kind gesehen hätten.
Etwa 30 Minuten später entdeckte ein Spaziergänger das Mädchen im rund 50 Meter entfernten Gondelweiher treibend. Er leitete sofort Erste-Hilfe-Maßnahmen ein. Das Kind wurde anschließend in eine Kinderklinik gebracht, wo es wenig später starb.
Mutter vor Ort psychologisch betreut
Nach Informationen aus der Region trafen nach dem Unglück Angehörige am Weiher ein. Die Mutter des Kindes wurde noch an der Unglücksstelle psychologisch betreut. Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst und Notfallseelsorger waren mit einem Großaufgebot im Einsatz.
Blumen und Kuscheltiere erinnern an die Zweijährige
In den Tagen nach dem tragischen Unglück entwickelte sich der Gondelweiher zu einem stillen Ort der Trauer. Zahlreiche Menschen legten Blumen, Kerzen und Kuscheltiere nieder, um des verstorbenen Mädchens zu gedenken.
Auch die Stadt Wassenberg reagierte auf das Unglück. Das für Sonntag geplante Hutkonzert mit Rob Collins & Paddy Boy an der Open-Air-Bühne an der Taverne am Gondelweiher wurde abgesagt. Bürgermeister Marcel Maurer und Jürgen Laaser von der Kunst-, Kultur- und Heimatpflege Wassenberg erklärten, ihre Gedanken seien bei den AngAngehörigen,d sprachen ihnen ihr aufrichtiges Beileid aus.
Polizei hält sich mit Details zurück
Aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes veröffentlicht die Polizei nur wenige Informationen. Bekannt ist lediglich, dass eines der beiden Mädchen, die sich mit der Zweijährigen auf dem Spielplatz aufhielten, mit dem Opfer verwandt ist. Unklar ist weiterhin, wo sich die Eltern zum Zeitpunkt des Unglücks befanden. Die Polizei bestätigte, dass auch dieser Aspekt Teil der laufenden Ermittlungen ist.
Kriminalpolizei sucht weiterhin Zeugen
Die Kriminalpolizei Heinsberg untersucht weiterhin den genauen Ablauf des tragischen Unglücks. Besonders gesucht werden zwei Erwachsene, die sich zum Zeitpunkt des Verschwindens ebenfalls auf dem Spielplatz aufgehalten haben sollen und von den beiden Mädchen nach dem vermissten Kind angesprochen wurden. Diese Personen könnten wichtige Hinweise zum Ablauf der Ereignisse geben.
(fd)