4170 Euro monatlich pro Haushalt

Konsumerhebung in Österreich

(05.03.2026) Alle fünf Jahre wird durch die Statistik Austria das Konsumverhalten der Österreicher:innen erhoben. Dabei wird bis ins Detail erfragt, wie viel Geld private Haushalte in Österreich wofür ausgeben. Hierzulande leben laut der Erhebung 2024/25 durchschnittlich 2,17 Personen gemeinsam in einem Haushalt und geben dabei 4170 Euro monatlich aus. Bei der letzten Erhebung der Jahre 2019/20 sind es noch 3250 Euro, also um 920 Euro weniger gewesen.

Somit nehmen Österreichs Haushalte durchschnittlich 28 Prozent mehr Geld in die Hand als noch vor fünf Jahren. Im selben Zeitraum hat die Inflation 27 Prozent betragen, während der Tariflohnindex um knappe 26 Prozent gestiegen ist.

Wofür geben Österreichs Haushalte am meisten aus?

Doch in welchen Bereichen müssen die Österreicher:innen am meisten Geld in die Hand nehmen? Der größte Anteil ist mit 26 Prozent Wohnen und Energie, was mehr als ein Viertel der monatlichen Gesamtausgaben ausmacht. Vergleicht man das mit der Erhebung aus den Jahren 2019/20 lässt sich erkennen, dass gerade dieser Bereich überdurchschnittlich stark angestiegen ist, so Christoph Teller von der Johannes-Kepler-Universität Linz. Ursache dafür ist, dass man höheren Mieten oder Energiekosten kaum ausweichen kann im Gegensatz zu Gütern wie Wohnungsausstattung. Der Anteil von diesem Bereich an den Gesamtausgaben eines Haushaltes beträgt übrigens mit 256 Euro nur knapp 6 Prozent.

Ein weiterer Bereich, wo die Österreicher:innen sparen sind Lebensmittel und alkoholfreie Getränke. Hier fallen zumindest die anteiligen Ausgaben des Haushaltes mit knapp zwölf Prozent geringer aus, als noch bei der letzten Erhebung vor fünf Jahren. Hier könne man laut Teller zwar nicht komplett auf Güter verzichten, aber zumindest auf kostengünstigere Handelsmarken zurückgreifen. Sowohl Teller als auch die Statistik-Austria Chefin Lenk weisen darauf hin, dass ein niedriger Ausgabenanteil für Lebensmittel für Wohlstand stehe. Seit 1954 ist der Anteil für Lebensmittelausgaben in Österreich von 45 Prozent auf zwölf gesunken. Auch die vergleichsweise hohen Ausgaben für den Bereich Sport und Freizeit mit elf Prozent würden auf Wohlstand hinweisen, so Teller.

Geschlechterspezifische Unterschiede

Unter den Geschlechtern ist der Unterschied bei den Gesamtausgaben nicht sehr hoch. Alleinlebende Männer geben durchschnittlich drei Prozent mehr aus als alleinlebende Frauen. Mit Blick auf die Details scheinen sich jedoch leider so manche Klischees zu bestätigen. Bei Männern sind die Ausgaben in den Bereichen Verkehr, Werkzeugen und Alkohol und Tabak allesamt um mehr als drei Viertel höher als bei den Frauen. Jedoch geben Frauen durchschnittlich um 167 Prozent mehr für Körperpflege aus als Männer. Auch in den Bereichen Bildung, Pflanzen sowie Haustieren geben Frauen knapp 85 Prozent mehr aus.

(hb)

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