6.641 neue Staatsbürgerinnen

Einbürgerungen in Österreich

(05.05.2026) 6.641 neue Staatsbürger von Jänner bis März. Die Zahl der Einbürgerungen in Österreich ist im ersten Quartal 2026 deutlich gestiegen. Laut Statistik Austria erhielten von Jänner bis März insgesamt 6.641 Personen die österreichische Staatsbürgerschaft. Das entspricht einem Anstieg von 21,2 Prozent im Vergleich zum selben Zeitraum des Vorjahres, als 5.479 Einbürgerungen verzeichnet wurden. Von den neu Eingebürgerten lebten 4.686 Personen in Österreich, während 1.955 ihren Wohnsitz im Ausland hatten.

Deutlicher Anstieg bei Personen mit längerem Aufenthalt

Besonders stark zugenommen haben Einbürgerungen von Personen mit mindestens sechsjährigem Wohnsitz in Österreich. In dieser Gruppe gab es ein Plus von 40,8 Prozent auf 2.309 Personen. Auch bei Ehepartnern und Kindern von bereits Eingebürgerten zeigt sich ein deutlicher Anstieg. Insgesamt wurden 1.578 Personen in diesem Zusammenhang eingebürgert, was einem Zuwachs von fast 75 Prozent entspricht.

Herkunftsländer: Syrien, Türkei und Afghanistan vorne

Mehr als die Hälfte der in Österreich lebenden neu Eingebürgerten stammt aus wenigen Ländern. Die größten Gruppen kommen aus Syrien (1.110 Personen), der Türkei (496), Afghanistan (420), Bosnien und Herzegowina (203) sowie dem Iran (194). Rund 49 Prozent der Eingebürgerten waren Frauen. Etwa ein Drittel, nämlich 2.173 Personen, war unter 18 Jahre alt. Zudem wurde mehr als ein Fünftel der neuen Staatsbürger bereits in Österreich geboren.

Mehrheit erhält Staatsbürgerschaft mit Rechtsanspruch

Mehr als zwei Drittel aller Einbürgerungen erfolgten aufgrund eines Rechtsanspruchs. Insgesamt betrifft das 4.699 Personen oder 70,8 Prozent. Darunter fallen etwa 2.309 Personen, die nach mindestens sechs Jahren Aufenthalt in Österreich und aus besonders berücksichtigungswürdigen Gründen eingebürgert wurden.

Auch Nachkommen von politisch Verfolgten des Nationalsozialismus spielen weiterhin eine Rolle: 1.943 Personen erhielten in diesem Zusammenhang die Staatsbürgerschaft. Im Vergleich zum Vorjahr ist diese Zahl jedoch um 10,6 Prozent gesunken.

Regionale Unterschiede in den Bundesländern

In sieben Bundesländern stiegen die Einbürgerungszahlen im Vergleich zum Vorjahr. Besonders deutlich war der Anstieg in der Steiermark mit einem Plus von 95,9 Prozent. Auch Kärnten und Wien verzeichneten starke Zuwächse. Rückgänge gab es hingegen in Oberösterreich und im Burgenland.

Politische Reaktionen: Kritik und Gegenargumente

Die FPÖ sieht in den steigenden Einbürgerungszahlen einen „Ausverkauf der Heimat“. Sicherheitssprecher Gernot Darmann kritisierte insbesondere die hohe Zahl an Einbürgerungen von syrischen Staatsangehörigen und sprach von einer Folge der Asylpolitik. Die ÖVP widerspricht dieser Darstellung. „ÖVP-Generalsekretär Nico Marchetti verwies in seiner Reaktion auf die von Innenminister Gerhard Karner (ÖVP) eingeleitete Migrationspolitik. Diese wirke und werde durch aktuelle Zahlen bestätigt.“ Er verwies darauf, dass im vergangenen Jahr mehr als 14.000 Straftäter und illegal aufhältige Personen das Land verlassen mussten und sich dieser Trend auch 2026 fortsetze. Zudem gebe es aktuell mehr Abschiebungen als neue Asylanträge.

Entwicklung bleibt politisch umstritten

Die steigenden Einbürgerungszahlen zeigen eine deutliche Dynamik im Bereich Staatsbürgerschaft in Österreich. Gleichzeitig bleibt das Thema politisch umstritten und sorgt weiterhin für unterschiedliche Bewertungen zwischen den Parteien.

(fd/apa)

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