Salzburger (40) stürzt ab!
Mit dem Wingsuit in den Tod
(05.05.2026) Ein tödlicher Wingsuit-Unfall hat sich im Hochschwabgebiet in der Steiermark ereignet. Ein 40-jähriger Mann aus dem Bezirk Zell am See kam nach einem Sprung vom Hochtürnachgipfel ums Leben. Für den erfahrenen Basejumper kam jede Hilfe zu spät.
Zwei Männer starten gemeinsamen Sprungtag
Der 40-Jährige war gemeinsam mit einem 33-jährigen Mann aus dem Bezirk Hartberg-Fürstenfeld unterwegs. Die beiden stiegen am frühen Morgen gegen 07:00 Uhr auf den rund 1.700 Meter hoch gelegenen Hochtürnachgipfel auf, um von dort mit Wingsuits ins Tal zu springen. Der 33-Jährige setzte kurz nach 12:00 Uhr zum Sprung an und landete planmäßig im Tal. Sein Begleiter folgte wenige Minuten später, erreichte den vereinbarten Treffpunkt jedoch nicht.
Nachdem der 40-Jährige telefonisch nicht erreichbar war, setzte sein Begleiter einen Notruf ab. Daraufhin wurde umgehend eine Suchaktion eingeleitet. Ein Polizeihubschrauber konnte den Vermissten schließlich unterhalb einer Felswand lokalisieren.
Leichnam aus alpinem Gelände geborgen
Für den Mann kam jede Hilfe zu spät. Er erlitt beim Absturz tödliche Verletzungen. Einsatzkräfte bargen den Leichnam mittels Seilbergung aus dem unwegsamen Gelände.
Keine Hinweise auf Fremdverschulden
Ermittlungen der Alpinpolizei Hochsteiermark ergaben bislang keine Hinweise auf ein Fremdverschulden. Die Staatsanwaltschaft Leoben hat weitere Erhebungen angeordnet. Der Leichnam wurde zur Beerdigung freigegeben.
Wingsuit-Flüge im alpinen Gelände bleiben riskant
Wingsuit-Flüge zählen zu den riskantesten Extremsportarten. Besonders im alpinen Gelände können bereits kleine Fehler schwerwiegende Folgen haben. Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang dauern an.
(fd/apa)