Angriff in Bregenz

Zwei Frauen schwer verletzt!

(07.05.2026) Ein brutaler Angriff in Bregenz sorgt für Entsetzen: Ein 54-jähriger Mann soll zwei Frauen attackiert und schwer verletzt haben. Die Taten ereigneten sich in einer Tiefgarage beziehungsweise in unmittelbarer Nähe dazu. Beide Opfer mussten ins Krankenhaus eingeliefert werden. Der mutmaßliche Täter wurde festgenommen und anschließend auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Feldkirch in eine psychiatrische Einrichtung gebracht. Das teilte die Vorarlberger Polizei am Donnerstag mit.

Erste Frau konnte flüchten

Nach bisherigen Ermittlungen ging der Mann am frühen Dienstagmorgen plötzlich und ohne erkennbaren Grund auf eine ihm unbekannte Frau los. Der Angriff ereignete sich in einer Tiefgarage in Bregenz. Die Frau konnte sich laut Polizei gegen die Attacke wehren und zu Anrainern flüchten. Dadurch entkam sie dem Angreifer zunächst.

Zweite Frau zu Boden gebracht und geschlagen

Nur kurze Zeit später soll der 54-Jährige im Nahbereich eine weitere Frau attackiert haben. Laut Polizei brachte er die Frau zu Boden und schlug auf sie ein. Mehrere Passanten griffen schließlich ein, verhinderten Schlimmeres und hielten den Mann bis zum Eintreffen der Polizei fest. Die beiden Frauen erlitten schwere Verletzungen, befinden sich laut aktuellen Angaben jedoch nicht in Lebensgefahr.

Verdächtiger in psychiatrischer Einrichtung

Der 54-Jährige wurde nach seiner Festnahme nicht in eine reguläre Haftanstalt gebracht. Über Anordnung der Staatsanwaltschaft Feldkirch erfolgte die Einlieferung in eine psychiatrische Einrichtung. Zu möglichen psychischen Problemen des Mannes machte die Polizei bislang keine näheren Angaben.

Ermittlungen zu Motiv laufen

Warum der Mann die beiden Frauen angegriffen haben soll, ist derzeit noch unklar. Laut Polizei kannten sich Täter und Opfer nicht. Die Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat laufen weiterhin. Auch mögliche Zeugen werden derzeit befragt.

Passanten verhinderten wohl noch Schlimmeres

Besonders hervorgehoben wurde von den Ermittlern das Eingreifen mehrerer Passanten. Sie hielten den Verdächtigen fest, bis die Einsatzkräfte eintrafen. Dadurch dürfte verhindert worden sein, dass weitere Menschen verletzt werden.

(fd/apa)

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