Arbeitsunfall in Schwechat

Muldenkipper tötet Arbeiter (37)

(13.09.2026) Ein tragischer Arbeitsunfall in Schwechat hat am Samstagnachmittag ein Menschenleben gefordert. Ein 37-jähriger Wiener wurde am 12. September 2026 bei Reparaturarbeiten an einem Muldenkipper eingeklemmt und tödlich verletzt. Für den Mann kam trotz des Einsatzes eines Notarztes jede Hilfe zu spät.

Reparaturarbeiten an Raupen-Muldenkipper

Der Unfall ereignete sich am späten Nachmittag im Stadtgebiet von Schwechat im Bezirk Bruck an der Leitha. Nach bisherigen Erkenntnissen war der 37-Jährige mit Reparaturarbeiten an einem Raupen-Muldenkipper beschäftigt. Dabei hatte er die schwere Mulde des Baustellenfahrzeugs offenbar in ihre oberste Position gebracht.

Anschließend begab sich der Mann unter die angehobene Mulde, um dort Arbeiten durchzuführen. Genau dabei dürfte es zu dem folgenschweren Unglück gekommen sein.

Mann dürfte Hebel unabsichtlich betätigt haben

Nach Angaben zum bisherigen Ermittlungsstand dürfte der Wiener während der Arbeiten unbeabsichtigt an einen Hebel gekommen sein. Dadurch setzte sich die angehobene Mulde wieder in Bewegung und fuhr in ihre ursprüngliche Position zurück. Der 37-Jährige wurde zwischen Teilen der Maschine eingeklemmt und erlitt tödliche Verletzungen.

Wie genau es zur Betätigung des Hebels kommen konnte und ob technische oder weitere Umstände bei dem Unfall eine Rolle spielten, ist bislang nicht näher bekannt.

Notarzthubschrauber Christophorus 9 im Einsatz

Nach dem Unfall wurde auch der Notarzthubschrauber Christophorus 9 alarmiert. Doch der Notarzt konnte vor Ort nur noch den Tod des 37-Jährigen feststellen.

Christophorus 9 ist in Wien stationiert und fliegt regelmäßig Einsätze im Wiener Umland und in Niederösterreich. Der Hubschrauber absolviert nach Angaben der Flugrettung durchschnittlich rund fünf Einsätze pro Tag.

Ermittlungen nach tödlichem Arbeitsunfall in Schwechat

Die Polizei geht nach dem derzeitigen Stand von einem tragischen Arbeitsunfall aus. Hinweise auf Fremdverschulden wurden zunächst nicht bekannt. Der genaue Ablauf der letzten Sekunden vor dem Unglück muss jedoch noch geklärt werden.

Der tödliche Unfall ereignete sich nur wenige Kilometer von Wien entfernt und sorgt in Schwechat für Betroffenheit. Für den 37-jährigen Mann endeten die Reparaturarbeiten an der schweren Baumaschine tödlich.

(fd/apa/heute)

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