6 statt 9 Wochen Ferien?

Wunsch von WKÖ-Präsidentin Schultz

(12.09.2026) Die Präsidentin der Wirtschaftskammer und Chefin des ÖVP-Wirtschaftsbundes, Martha Schultz, wünscht sich eine Verkürzung der Sommerferien. Sechs statt derzeit neun Wochen würden reichen, sagte sie am Freitag in der ORF-"ZiB". Hauptargument für ihre Forderung ist die Situation der Mütter, die noch immer die meiste Care-Arbeit übernehmen würden.

Sowohl aus ihrer Branche, als auch aus anderen Bereichen höre sie "Klagen über die langen Sommerferien", meinte Schultz. Ihrer Meinung nach würde eine Verkürzung vor allem eine "Verbesserung für die Frauen" und "diejenigen, die Kinder haben und Betreuungspflichten übernehmen müssen" bringen. Man "sollte einmal darüber diskutieren", schlug die WKÖ-Chefin im teils im Voraus gezeigten Interview für Ö1-Radio-Reihe "Im Journal zu Gast" am Samstag vor.

(mt/apa)

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