Babler kritisiert FIFA
Warnung vor mehr Kommerz
(30.07.2026) Sportminister Andreas Babler hat die Pläne von FIFA-Präsident Gianni Infantino, Investoren stärker in den Fußball einzubinden, scharf kritisiert. Der Vizekanzler betonte, der Fußball müsse den Fans gehören und dürfe nicht von finanziellen Interessen bestimmt werden. Auch die zunehmende Kommerzialisierung des Sports sieht er kritisch.
Warnung vor höheren Ticketpreisen
Besonders ablehnend äußerte sich Babler zu dynamischen Eintrittspreisen, wie sie bei der Weltmeisterschaft bereits zum Einsatz kamen. Solche Modelle würden den Stadionbesuch für viele Menschen erschweren.
Er warnte außerdem davor, dass wirtschaftliche Interessen künftig immer stärker über sportliche Entscheidungen gestellt werden könnten.
Konkret geht es darum, dass die FIFA einen Teil ihrer kommerziellen Rechte an Wettbewerben an Investoren verkaufen möchte. Kritiker:innen befürchten, dass der Sport damit endgültig zum Spielball von Investoren verkommt. Die Logik dahinter: Noch mehr Turniere mit noch mehr Teams und Spielen würden Umsatz und Erlöse steigern, womit auch der Wert der zuvor veräußerten Beteiligungen wüchse.
(APA/VP)