Bub (2) für tot erklärt!

In Leichenhalle aufgewacht!

(05.07.2026) Ein unglaublicher Fall aus den USA sorgt derzeit weltweit für Schlagzeilen: Ein 18 Monate alter Bub wurde nach einem Beinahe-Ertrinken in einem Krankenhaus im US-Bundesstaat Arizona für tot erklärt. Stunden später entdeckten Gerichtsmediziner im Leichenschauhaus jedoch, dass das Kind noch lebte. Der Vorfall wirft nun massive Fragen zur medizinischen Behandlung und zu den Abläufen im Krankenhaus auf.

Kind nach Pool-Unfall ins Krankenhaus gebracht

Der Vorfall ist erst jetzt offiziell veröffentlicht worden! ereignete sich bereits am Super-Bowl-Sonntag, dem 8. Februar, in Gilbert im US-Bundesstaat Arizona. Der 18 Monate alte Bub wurde reglos in einem privaten Swimmingpool gefunden. Angehörige alarmierten sofort den Notruf, Rettungskräfte begannen noch vor Ort mit Wiederbelebungsmaßnahmen und brachten das Kind in das Mercy Gilbert Medical Center. Trotz intensiver Reanimationsversuche erklärte ein Arzt den Buben am Abend für tot.

Krankenschwester meldet plötzlich einen Puls

Wie jetzt veröffentlichte Polizeiberichte und Bodycam-Aufnahmen zeigen, soll es unmittelbar nach der Todesfeststellung bereits erste Zweifel gegeben haben. Eine Krankenschwester hat mehrfach erklärt, sie könne einen Puls fühlen.

Auch eine Polizeibeamtin wollte den behandelnden Arzt darauf aufmerksam machen. Laut Polizeiprotokoll habe dieser die Einwände jedoch zurückgewiesen und erklärt, er sei der Arzt und wisse, was er tue. Anschließend wurde das Kind in den Kühlraum beziehungsweise das Leichenschauhaus gebracht.

Polizisten hörten Atemgeräusche

Der Fall wurde noch rätselhafter: Mehrere Polizeibeamte dokumentierten laut Ermittlungsunterlagen über längere Zeit immer wieder hörbare Atem- beziehungsweise Keuchgeräusche des Kindes. Eine Beamtin notierte sogar, dass das Luftausströmen deutlich hör- und sichtbar gewesen sei.

Dennoch blieb der Bub zunächst im Kühlraum. Erst gegen 23.50 Uhr – rund fünfeinhalb Stunden nach der Todesfeststellung – bemerkte ein Mitarbeiter der Gerichtsmedizin eindeutige Lebenszeichen. Sofort wurde der Junge per Rettungshubschrauber in das Phoenix Children's Hospital geflogen.

Krankenhaus überprüft Abläufe

Das Krankenhaus spricht von einer "herzzerreißenden Situation". Man habe unmittelbar nach dem Vorfall sämtliche Abläufe überprüft und Änderungen eingeleitet, um die Patientensicherheit weiter zu verbessern. Aus Datenschutzgründen äußerte sich das Spital jedoch nicht zu Einzelheiten des Falls.

Der behandelnde Arzt steht derzeit nach Medienberichten nicht unter Anklage. Sein Anwalt erklärte allerdings, es gebe wichtige medizinische Fakten, die bisher öffentlich noch nicht bekannt seien.

Dauerhafte Folgen für den Buben

Untersuchungen ergaben später, dass der Bub den Beinahe-Ertrinkungsunfall zwar überlebt hat, jedoch schwere Hirnschäden davongetragen hat und voraussichtlich lebenslang medizinische Betreuung benötigen wird. Die Familie äußerte sich bislang nicht öffentlich zu den laufenden Ermittlungen.

Ermittlungen auch gegen die Eltern

Parallel zu den medizinischen Untersuchungen prüfen die Behörden auch den Unfallhergang. Die Polizei hat den Fall an die Staatsanwaltschaft des Maricopa County übergeben. Dort wird derzeit geprüft, ob gegen die Eltern strafrechtliche Schritte wegen des Beinahe-Ertrinkens eingeleitet werden. Eine Entscheidung darüber steht noch aus.

(fd)

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