Bundesliga: Spannendes Finale

Wer wird Meister? Wer steigt ab?

(16.05.2026) Alles oder nichts: Für Blau-Weiß Linz und den GAK geht es am Samstag (17.00 Uhr) im direkten Duell der letzten Runde um den Verbleib in der Fußball-Bundesliga. Während das Schlusslicht aus Oberösterreich im Heimspiel im Hofmann Personal Stadion zum Siegen verdammt ist, reicht den Grazern schon ein Punkt. Sonst geht es noch um die Teilnahme am Europacup-Play-off. Der Zweite WAC empfängt den Vierten WSG Tirol, Qualigruppen-Sieger Ried ist beim Dritten Altach zu Gast.

Blau-Weiß Linz - GAK: Alles oder nichts

Die Grazer haben ein Plus von drei Punkten auf das Tabellenende, würden bei Punktegleichheit aber fix als Letzter durchs Ziel gehen, da ihre Punktzahl nach dem Grunddurchgang im Gegensatz zu jener von Altach, WSG und BWL nicht abgerundet wurde. Dieses Szenario wollen die Gäste unbedingt vermeiden und nehmen sich ein Beispiel an den jüngsten beiden direkten Duellen, die die Athletiker mit 3:1 und 2:1 jeweils in Graz für sich entscheiden konnten. "Die Spieler wirken sehr fokussiert, konzentriert und gehen die Reise mit einem sehr guten Gefühl an, weil sie wissen, dass wir die letzten beiden Spiele gegen sie gewonnen haben", sagte GAK-Trainer Ferdinand Feldhofer.

Im ersten Saisonaufeinandertreffen in Linz setzten sich aber die Blau-Weißen mit 3:0 durch. So wie damals werden mehr als 5.000 Anhänger, darunter 700 GAK-Fans, für ordentlich Stimmung sorgen. "Das Stadion wird kochen, sowohl im Heim- als auch im Gästebereich, aber wir kennen die Situation aus der letzten Saison. Unsere Aufgabe wird es sein, trotzdem Ruhe auszustrahlen und kühlen Kopf zu bewahren", erläuterte GAK-Sportdirektor Tino Wawra, der BWL-Vergangenheit hat. Gewarnt ist er auch durch die Heimstärke der Linzer. Mit vier Siegen in vier Spielen, dazu ein Torverhältnis von 14:2 hätte die Heimausbeute im "unteren Play-off" nicht besser sein können.

"Wir mussten bisher in jedem Spiel quasi gewinnen, um dabei zu bleiben, die Situation ist für uns also nichts Neues", betonte Blau-Weiß-Coach Michael Köllner. Dem "Showdown-Spiel" fiebert der Deutsche entgegen. "Über uns ist schon der Totengesang angestimmt worden, wir waren schon unter der Erde halb eingegraben, aber wir sind trotzdem noch da und werden es morgen richten." Das "euphorische Publikum" sei auf dem Weg dorthin ein wichtiger Faktor. Die Grazer Ausgangslage könne den Heimischen auch in die Karten spielen. "Auf ein Unentschieden spielen, ist immer schwierig", meinte Köllner, der einen Verbleib als Trainer auch in der 2. Liga zumindest nicht ausschloss.

LASK kann am Sonntag Meister werden

Für den LASK liegt der erste Meisterteller seit 61 Jahren bereit. Den Linzern von Trainer Dietmar Kühbauer reicht im Bundesliga-Showdown am Sonntag (14.30 Uhr/live ORF 1, Sky) ein Remis bei der Wiener Austria für das zweite Double der Vereinsgeschichte. Sturm Graz benötigt als einzig verbliebener Kontrahent einen Heimsieg gegen Rapid und Schützenhilfe. Salzburg will die schwächste Saison der RB-Ära noch anständig mit einem Heimerfolg über Hartberg beenden.

Austria - LASK: Athletiker vor letztem Schritt

Im Oktober noch Vorletzter, fehlt dem LASK nur noch der letzte Schritt, um den bemerkenswerten Lauf unter Kühbauer mit dem zweiten Titel zu krönen. Und damit den Double-Coup von 1965 zu wiederholen. "Wir haben mit der ganzen Mannschaft alle gemeinsam schon ein Stück weit Geschichte geschrieben, das wollen wir am Sonntag fortsetzen und das nächste Kapitel in dem Buch schreiben", erklärte Torhüter Lukas Jungwirth. Die Mannschaft sei jedenfalls "sehr fokussiert", meinte Kühbauer vor dem Showdown. "Wenn man so nahe dran ist, will man natürlich alles investieren, um das große Ziel zu erreichen." Die Austria werde seinem Team alles abverlangen, vermutete Kühbauer, während er seine Spieler auf einen kompakten Block des Gegners vorbereitete. "Wir werden Geduld brauchen und müssen unsere Chancen nutzen", sagte Offensivmann Krystof Danek.

Für den Gegner geht es auf den Schlussmetern der Saison ebenfalls noch um einiges. Nur mit einem Sieg sind die Violetten fix Vierter vor Erzrivale Rapid und hätten eine Restchance auf Platz drei, wenn Salzburg patzt. Bei einem Negativverlauf droht eine Saisonverlängerung in Form des Europacup-Play-offs. "Wir sollten die einzigen sein, die in unserem Stadion eine Meisterschaft feiern. Wir werden alles dafür tun, dass der LASK das hier nicht tut", meinte Offensivspieler Sanel Saljic. "Wir werden mutig auftreten, wollen ihnen ihre Stärken nehmen und gemeinsam mit den Fans noch einmal ein Highlight setzen", erklärte Trainer Stephan Helm.

Helm schöpft seine Zuversicht aus einem "positiven Trend" durch zwei gewonnene Schnittpartien gegen Hartberg und Rapid. Nun fehlt aber Aleksandar Dragovic gelbgesperrt - alle drei Saisonpartien ohne ihren Abwehrchef hat die Austria verloren. Helm deutete den Ausfall als Chance für andere um. "Es ist ein zusätzlicher Ansporn, dass wir das ohne Drago managen." Grundsätzlich sei der LASK aber das formstärkste Team der Liga und auch ohne Topscorer Moses Usor (Knieverletzung) "einfach sehr komplett momentan", unterstrich Helm. "Man muss Didi Kühbauer Respekt zollen, dass sie das Potenzial, das sie haben, so gut ausschöpfen." Die Saisonbilanz spricht für die Oberösterreicher, die beide Heimspiele gewonnen haben. Anfang März gab es in Wien ein 2:2.

(APA/CD)

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