ESC-Stars in Hofburg vereint

Klassentreffen der Legenden

(22.04.2026) Ein besonderes Jubiläum bringt die größten Namen der heimischen Musikgeschichte zusammen: Anlässlich von 70 Jahren Eurovision Song Contest wurden Österreichs ESC-Stars von Bundespräsident Alexander Van der Bellen in der Wiener Hofburg empfangen. Das Treffen entwickelte sich zu einem emotionalen Wiedersehen – fast wie ein Klassentreffen der rot-weiß-roten Song-Contest-Geschichte.

Von Conchita bis JJ: Österreichs ESC-Elite versammelt

Im Maria-Theresien-Zimmer der Hofburg traf sich der „ESC-Adel“ Österreichs – darunter internationale Größen wie Conchita Wurst, JJ, Zoe, Nadine Beiler oder Simone. Auch Legenden wie Marianne Mendt, die Österreichs erste ESC-Teilnehmerin war, sowie Thomas Forstner, der gleich zweimal für Österreich antrat, waren vor Ort. Die aktuelle Hoffnung für den nächsten Song Contest, Cosmó, zeigte sich ebenfalls – stilvoll im Anzug und mitten unter den großen Namen der Szene. Gemeinsam schritten die Künstler über den roten Teppich und sorgten für zahlreiche Erinnerungsfotos.

„Douze Points“ vom Bundespräsidenten

Bundespräsident Alexander Van der Bellen nutzte den Empfang für eine klare Botschaft: Wertschätzung für die Künstler – und für den Eurovision Song Contest selbst.

„Doris und ich würden Ihnen allen Douze Points geben“, sagte er mit einem Augenzwinkern und spielte damit auf die Höchstwertung beim ESC an. Gleichzeitig betonte er die kulturelle Bedeutung des Wettbewerbs für Europa.

ESC als Symbol für Europa

Für Van der Bellen ist der Song Contest weit mehr als nur eine Musikshow. Er bezeichnete ihn als verbindendes Element für den gesamten Kontinent.

„Der ESC verbindet uns – von Wohnzimmer zu Wohnzimmer“, so der Bundespräsident. Gerade in einer Zeit politischer Spannungen sei der Wettbewerb ein Zeichen dafür, wie Vielfalt und Zusammenhalt funktionieren können.

Vielfalt auf einer Bühne: Von Oper bis Pop

Ein zentrales Thema des Empfangs war die enorme Bandbreite des Eurovision Song Contests. Von Oper über Pop bis hin zu Schlager und sogar Heavy Metal – beim ESC treffen unterschiedlichste Musikrichtungen aufeinander. Van der Bellen brachte es auf den Punkt: „Der Hut muss groß genug sein.“ Damit meinte er die Offenheit Europas für kulturelle Vielfalt – ein Gedanke, den der Song Contest seit Jahrzehnten widerspiegelt.

Nostalgie und neue Hoffnung

Die Atmosphäre in der Hofburg war geprägt von Nostalgie, aber auch von Blicken in die Zukunft. Viele Künstler tauschten Erinnerungen aus, sprachen über ihre ESC-Erfahrungen und darüber, wie sich ihr Leben seitdem verändert hat. Gleichzeitig richtet sich der Blick nach vorne: Mit neuen Acts und jungen Künstlern bleibt Österreich auch künftig Teil der großen ESC-Bühne.

Wien als Bühne der Musikgeschichte

Mit dem Empfang in der Hofburg wurde einmal mehr deutlich, welche Rolle Österreich in der Geschichte des Eurovision Song Contests spielt. Von den ersten Auftritten bis zu internationalen Siegen – die heimische Musikszene ist eng mit dem Wettbewerb verbunden. Das Treffen der ESC-Stars in Wien zeigt: Der Song Contest ist nicht nur ein Wettbewerb, sondern ein Stück europäischer Kulturgeschichte – und Österreich mittendrin.

(fd/apa)

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