Torero in Sevilla aufgespießt

Drama in Stierkampf-Arena

(22.04.2026) Schockmoment in einer der bekanntesten Arenen Spaniens: Beim Stierkampf in der traditionsreichen Arena La Maestranza in Sevilla ist der bekannte Torero Morante de la Puebla schwer verletzt worden. Der 46-Jährige wurde während der Corrida von einem Stier aufgespießt und musste anschließend notoperiert werden.

Angriff von hinten: Stier trifft Torero schwer

Der Vorfall ereignete sich vor Publikum während eines laufenden Stierkampfs. Der über 500 Kilogramm schwere Stier mit dem Namen „Clandestino“ traf den Torero mit einem seiner Hörner von hinten.

Dabei erlitt Morante de la Puebla eine schwere Verletzung im unteren Körperbereich. Laut spanischen Medien handelte es sich um eine tiefe Wunde, die auch den Darmbereich betraf. Der Torero wurde sofort medizinisch versorgt und anschließend in ein Krankenhaus gebracht. Dort musste er operiert werden. Über seinen aktuellen Zustand gibt es bislang nur begrenzte Informationen.

La Maestranza: Eine der berühmtesten Arenen Spaniens

Die Arena La Maestranza in Sevilla zählt zu den traditionsreichsten Stierkampf-Stätten Europas. Jedes Jahr finden dort große Corridas statt, die Tausende Zuschauer anziehen.

Morante de la Puebla gehört zu den bekanntesten Toreros Spaniens und wird von vielen Fans als einer der bedeutendsten Vertreter dieser Kunstform angesehen.

Stierkämpfe bleiben lebensgefährlich

Der Vorfall zeigt erneut die Risiken des Stierkampfs. Trotz moderner Sicherheitsmaßnahmen kommt es immer wieder zu schweren Verletzungen – und auch zu Todesfällen. Spanische Medien berichten, dass seit Beginn des 20. Jahrhunderts bereits Dutzende Menschen bei Stierkämpfen ums Leben gekommen sind. Zuletzt wurde Anfang April ein Mitarbeiter einer Arena in Málaga tödlich verletzt, als ihn ein Bulle beim Entladen attackierte. Auch unter den Toreros selbst gab es immer wieder tragische Fälle. 2016 starb der Stierkämpfer Víctor Barrio, nachdem ihn ein Stier tödlich verletzt hatte.

Tradition oder Tierquälerei? Debatte flammt erneut auf

Der Stierkampf ist seit Jahren ein stark umstrittenes Thema – sowohl in Spanien als auch international. Befürworter sehen in der Corrida ein wichtiges kulturelles Erbe und einen festen Bestandteil der spanischen Tradition. Kritiker hingegen verurteilen die Praxis scharf und sprechen von Tierquälerei. Nach schweren Unfällen wie in Sevilla flammt diese Debatte regelmäßig neu auf.

(fd/apa)

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