Fehler bei EU-Geldern
Auch Österreich betroffen
(08.10.2026) Der EU-Rechnungshof hat 2025 festgestellt, dass bei 3,8 Prozent der EU-Ausgaben Fehler aufgetreten sind.
Auch Österreich ist betroffen: Bei vier landwirtschaftlichen Förderungen wurden unter anderem bei Flächenangaben und einer Ökoregelung Unregelmäßigkeiten festgestellt.
Beim EU-Coronafonds wurden in Österreich zwölf Etappenziele überprüft. In fünf Fällen stellte der Rechnungshof Schwächen bei der Bewertung durch die EU-Kommission fest. Laut Prüfern hatten diese jedoch keine finanziellen Auswirkungen. Österreich liegt bei den Auszahlungen insgesamt im Spitzenfeld.
Der österreichische Rechnungshofprüfer Gerald Loacker warnt vor den Herausforderungen des geplanten EU-Budgets für 2028 bis 2034. Künftig sollen EU-Gelder stärker an das Erreichen von Zielen gekoppelt werden. Laut Rechnungshof müssen diese Ziele deshalb klar definiert und überprüfbar sein.
(JS)