Granate als Sextoy?

Notaufnahme evakuiert

(03.02.2026) Ungewöhnlicher Einsatz in einem Krankenhaus im Süden Frankreichs. Ein junger Mann klagt über Schmerzen im Analbereich. Der Grund? Ein eingeführtes Artilleriegeschoss! Im Hôpital Rangueil in Toulouse ist es in der Nacht zu einem Sprengstoffalarm gekommen. Auslöser war ein 24-jähriger Mann, bei dem während einer medizinischen Behandlung ein historisches Artilleriegeschoss aus dem Ersten Weltkrieg entdeckt wurde. Polizei und Sprengstoffexperten rückten an, Teile der Klinik wurden vorsorglich abgesperrt.

Sicherheitsalarm während Eingriff

Der junge Mann stellte sich mit starken Schmerzen in der Notaufnahme des Krankenhauses vor. Im Zuge eines notwendigen medizinischen Eingriffs bemerkten die behandelnden Ärztinnen und Ärzte, dass es sich bei dem Fremdkörper um ein möglicherweise explosives Objekt handelte. Die Polizei wurde daraufhin gegen 1.40 Uhr informiert.

In der Klinik wurde umgehend ein Sicherheitsprotokoll ausgelöst. Ein Bereich des Krankenhauses wurde abgesperrt, der Kampfmittelräumdienst (Deminierungsdienst) rückte an, um die Lage zu beurteilen.

Granate aus dem Ersten Weltkrieg

Nach Angaben französischer Medien handelte es sich um ein deutsches Artilleriegeschoss aus dem Ersten Weltkrieg, datiert auf das Jahr 1918. Solche Munitionsreste tauchen in Frankreich auch heute noch regelmäßig auf – etwa bei Bauarbeiten oder Erdbewegungen. Besonders betroffen sind Regionen, die während des Ersten Weltkriegs Schauplatz schwerer Kämpfe waren.

Entwarnung durch Sprengstoffexperten

Nach der Untersuchung durch Spezialkräfte wurde Entwarnung gegeben: Von dem Geschoss ging keine akute Explosionsgefahr mehr aus. Der Einsatz konnte daraufhin beendet werden, der Klinikbetrieb wurde schrittweise wieder normalisiert.

Der Patient wurde nach dem Eingriff weiter medizinisch betreut. Zu seinem aktuellen Gesundheitszustand machten die Behörden keine näheren Angaben.

Keine weiteren Ermittlungen

Wie französische Medien berichten, wurde der Vorfall auch rechtlich geprüft. Nachdem feststand, dass von dem Geschoss keine Gefahr ausging, sah die Staatsanwaltschaft von weiteren Ermittlungen ab. Der Mann muss demnach nicht mit strafrechtlichen Konsequenzen rechnen.

Krankenhaus bestätigt Vorfall

Das Hôpital Rangueil, Teil des Universitätsklinikums CHU Toulouse, bestätigte den Einsatz von Polizei und Sicherheitskräften. Angaben zu Details des medizinischen Eingriffs machte die Klinik aus Gründen des Patientenschutzes nicht.

(fd)

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