Gratis-Impfungen beliebt
Teils sehr große Nachfrage
(04.09.2026) Die kostenlosen Impfangebote in Österreich werden gut angenommen. Das betonten Gesundheitsministerin Korinna Schumann und Gesundheitsstaatssekretärin Ulrike Königsberger-Ludwig (beide SPÖ) bei einem Hintergrundgespräch am Freitag in Wien anlässlich der bevorstehenden Impfsaison. Bei der Gürtelrose-Impfung ist die Nachfrage allerdings so groß, dass es beim notwendigen zweiten Stich zu längeren Wartezeiten kommen kann.
Die Influenza-Impfung steht bereits seit der Saison 2024/25 allen in Österreich lebenden Menschen kostenlos zur Verfügung. 2025 folgten kostenlose Impfungen gegen Pneumokokken und Gürtelrose für Menschen ab 60 Jahren sowie Risikogruppen. "Gesundheit darf keine Frage des Geldbörserls sein", sagte Schumann. Ziel sei es deshalb, die öffentlichen Impfprogramme konsequent weiterzuentwickeln und die Versorgung möglichst unabhängig von Wohnort und Einkommen sicherzustellen.
Situation bei Gürtelrose-Impfung angespannter
Während bei Influenza und Pneumokokken in der kommenden Saison keine Engpässe erwartet werden, ist die Situation bei Gürtelrose angespannter. Rund 900.000 Dosen wurden für das öffentliche Impfprogramm beschafft, bis Ende August waren rund 647.400 Impfungen im e-Impfpass dokumentiert. Die hohe Nachfrage kann nun dazu führen, dass bei der notwendigen zweiten Dosis das empfohlene Intervall von sechs Monaten überschritten wird.
(FJ/APA)