Hitze: El Niño bis Februar

Dürren und Überschwemmungen

(03.09.2026) Nach Uno Angaben wird das Wetterphänomen El Niño in den kommenden Monaten "sehr stark" und dauert voraussichtlich bis Ende Februar an.

Die Weltorganisation für Meteorologie (WMO) prognostiziert dass der Höhepunkt des Wetterphänomens gegen Ende des Jahres erwartet wird. Eine erhöhte Gefahr besteht für Dürren, Hitze und Überschwemmungen, El Niño wird demnach "erhebliche Auswirkungen auf Niederschlags- und Temperaturmuster" haben.

Die WMO-Chefin Celeste Saulo warnt vor den Folgen für die weltweiten Volkswirtschaften und Menschen, UNO-Generalsekretär António Guterres sagt: "El Niño wird vor unseren Augen auf Großformat gebracht".

Die Gesundheitssysteme, die Energieversorgung und die Landwirtschaft werden aufgrund des Wetterphänomens großen Risiken ausgesetzt. Saulo fordert entsprechende Vorbereitungsmaßnahem bei den Katastrophenschutzbehörden.

Intensivster El Niño seit über einem Jahrhundert erwartet

Panama, El Salvador und Honduras haben Ende August bereits einen Dürre-Alarm ausgerufen, El Niño verstärkt den menschengemachten Klimawandel bei diesen Problematiken zusätzlich. Von der britischen Wetterbehörde Met Office wird der intensivste El Niño seit über einem Jahrhundert erwartet. Verstärkter Hunger wird vom Welternährungsprogramm (WFP) der Vereinten Nationen besonders in Zentralamerika erwartet.

Durch das natürlich auftretende Wetterphänomen wird die Wasseroberfläche des Zentral- und Ostpazifik nahe des Äquators erwärmt. Auswirkungen davon betreffen weltweit Wind, Niederschläge und Luftdruck wodurch das Risiko für Wetterextreme erhöht wird. In der Regel dauert das alle zwei bis sieben Jahre auftretende Phänomen zwischen neun und zwölf Monate an.

(apa/ep)

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