Hitzewelle erdrückt Land
Gefahr für Kinder & Ältere
(17.06.2026) Am Wochenende wird’s richtig heiß - es ist erst der Beginn einer längeren Hitzewelle
Auch dieses Jahr steht eine Hitzewelle bevor. Die Geosphere Austria spricht von Temperaturen über 35 Grad in weiten Teilen des Landes, der Sonntag ist sehr schwül. Die erste Hitzewelle zieht sich über die kommende Woche, das kann für den Körper sehr anstrengend sein, vor allem für Schwangere, Ältere und Kinder.
Hitze ist laut der ÖGK eines der größten klimabedingten Gesundheitsrisiken. In Österreich gab es 2024 rund 1.100 hitzebedingte Todesfälle. Die Sterblichkeit liegt deutlich über dem Durchschnitt während starker Hitzeperioden.
Hohe Temperaturen bedeuten für den Körper:
- Stress für den Körper
- Kreislaufprobleme
- Schwindel
- Dehydrierung
- Konzentrationsstörungen
- Erschöpfung
- Hitzekrämpfe, Hitzeerschöpfung und Hitzeschlag
Während Hitzewellen sollten Menschen “Nachbarschaftshilfe” leisten und anderen gegenüber aufmerksam bleiben, fordert das Rote Kreuz.
Säuglinge und Kinder sind eher von Dehydration betroffen. Erwachsene neigen dazu eher nicht, denn sie haben eine viel größere Körperoberfläche im Vergleich zu ihrem Körpergewicht. Bei Kindern ist die Haut noch sehr empfindlich, daher besteht in der Sonne ein hohes Risiko für Sonnenbrand und Sonnenstich.
Bei älteren Menschen nimmt der Flüssigkeitsverlust auch schneller seinen Lauf. Das bedeutet sie haben weniger Reserven, auf die der Organismus zurückgreifen kann. Deshalb sollten besonders gefährdete Gruppen direkte Sonneneinstrahlung möglichst vermeiden.
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Tipps bei einer Hitzewelle:
- ausreichend Wasser trinken
- direkte Sonneneinstrahlung meiden (Sport eher in den Morgen- oder Abendstunden betreiben)
- leichte Mahlzeiten bevorzugen
- Warnsignale des Körpers ernst nehmen – treten Symptome wie Hitzeschlag, Kreislaufprobleme oder langanhaltender Schwindel auf, sofort medizinische Hilfe suchen
(APA/MM)