Kardashian am Broadway
Debüt sorgt für Diskussionen
(15.04.2026) Kim Kardashian wagt den Schritt auf eine der größten und wichtigsten Theaterbühnen der Welt, allerdings hinter den Kulissen. Mit einem Justizdrama über einen mutmaßlich zu Unrecht Verurteilten will sie mehr als nur Unterhaltung bieten. Ihr Broadway-Debüt löst jetzt schon Diskussionen aus.
Die Unternehmerin erweitert ihr Portfolio und steigt als Produzentin in das Theatergeschäft ein. Das Stück „The Fear of 13“ erzählt die Geschichte eines Mannes, der über zwei Jahrzehnte in der Todeszelle verbrachte und bis heute seine Unschuld beteuert. Nach dem Erfolg in London feiert das Stück nun Premiere an einer der bedeutendsten Bühnen der Welt, mit Oscarpreisträger Adrien Brody als Nick Yarris und der Golden-Globe-nominierten Tessa Thompson in einer weiteren Hauptrolle.
Kardashians Rolle konzentriert sich vor allem auf Finanzierung und Vermarktung. In einer Instagram-Story betonte die 45-Jährige die emotionale Kraft des Theaters: „Ich hoffe, dass diese Inszenierung eine Diskussion über die wahre Bedeutung von Gerechtigkeit anregt“.
Der Schritt in den Theaterzirkus sorgt jedoch für gemischte Reaktionen. Während Kardashian sich längst über Reality-TV hinaus etabliert hat, werden ihre künstlerischen Beiträge weiterhin kritisch kommentiert. Online zweifeln Nutzer ihren Einfluss als Produzentin an oder vermuten Auszeichnungen wie den Tony-Award als Antrieb. Sie selbst zeigt sich hingegen überzeugt und „könnte nicht stolzer sein“.
Parallel verfolgt Kardashian weiterhin ihr Ziel, Anwältin zu werden. Medienberichten zufolge hat sie bereits das "California Bar Exam" abgelegt und knüpft damit auch an die juristische Tradition ihrer Familie an. Ihr verstorbener Vater Robert Kardashian war einst Teil des Verteidigerteams im Fall O.J. Simpson und ein angesehener Anwalt.
(mk)