Mädchen (4) schluckt Batterie

Kind in Lebensgefahr!

(22.03.2026) Die vierjährige Camila R. kämpft nach dem Verschlucken einer Knopfzellenbatterie um ihr Leben. Die Batterie verursachte schwere Verätzungen und brannte ein Loch in die Speiseröhre – nur wenige Millimeter von der Lunge entfernt.

Ärzte vermuten zunächst harmlose Virusinfektion

Als die Eltern ihre Tochter erstmals ins Krankenhaus brachten, gingen die Ärzte von einer Virusinfektion bei einem Kind aus. Camila zeigte Fieber und wirkte geschwächt. Doch ihr Zustand verschlechterte sich zunehmend. Erst als ihre Mutter Cassandra T. auf weitere Untersuchungen bestand, wurde eine Röntgenaufnahme gemacht. Die Diagnose schockierte alle Beteiligten: Eine verschluckte Knopfzelle im Körper des Kindes, die bereits massive Schäden verursacht hatte.

Knopfzelle im Körper: Verätzungen nach kurzer Zeit

Die Batterie wurde sofort entfernt. Doch die Folgen waren bereits gravierend.

Eine Knopfzellenbatterie im Körper reagiert mit Speichel und erzeugt eine aggressive chemische Lauge. Diese kann innerhalb kürzester Zeit das Gewebe zerstören. Im Fall der Vierjährigen führte das zu einem Loch in der Speiseröhre. Besonders kritisch: Laut Ärzten liegt die verletzte Stelle nur etwa drei Millimeter von der Lunge entfernt.

Mädchen liegt im Koma im Kinderkrankenhaus

Camila wird derzeit im Kinderkrankenhaus in Loma Linda (Kalifornien, USA) behandelt. Ihr Zustand ist kritisch. Das Mädchen liegt seit rund zwei Wochen im künstlichen Koma, um ihren Körper zu stabilisieren. Eine weitere Operation steht bevor, um zusätzliche Schäden im Brustbereich zu behandeln.

Eltern unter Schock

Die Eltern, Cassandra T. und Hugo R., sind verzweifelt. In Interviews schildern sie, wie schwer die Situation für die Familie ist. Besonders erschütternd: Sie wissen nicht, wann und wie ihre Tochter die Batterie verschluckt hat.

Alltagsgegenstände als unterschätzte Gefahr

Der Fall zeigt, wie gefährlich Knopfzellen für Kinder sein können. Die kleinen Batterien stecken in vielen Geräten des täglichen Lebens, etwa in Fernbedienungen, Spielzeug, Uhren oder Autoschlüsseln.

Für Kinder sind sie leicht erreichbar – und im Ernstfall lebensgefährlich.

Spendenaktion für Familie gestartet

Für die Familie wurde eine GoFundMe-Spendenaktion in Kalifornien (USA) gestartet. Die medizinische Versorgung und die anstehenden Operationen verursachen hohe Kosten.

Experten warnen vor Knopfzellen-Unfällen bei Kindern

Mediziner warnen eindringlich: Eine verschluckte Knopfzelle bei Kindern ist immer ein Notfall. Eltern sollten Batterien sicher aufbewahren und darauf achten, dass Batteriefächer gut verschlossen sind. Bei Verdacht zählt jede Minute. Der Fall aus Kalifornien zeigt, wie schnell ein vermeintlich harmloser Gegenstand zur lebensbedrohlichen Gefahr werden kann. Camila R. kämpft weiterhin um ihr Leben.

(fd)

NÖ: Frau gerettet!

Eine Nacht in Höhle verbracht

Wien: Verlobte verprügelt!

Angriff mit Baseballschläger

Bub (7) von Tor erschlagen!

Drama am Fußballplatz

Mieten für Altbau steigen

Neuer Richtwert ab 1.4.

Immer weniger Asylanträge

Niedrigster Wert seit 10 Jahren

Pferd aus Pool gerettet

Kran und Seil

Diesel kostet über 2€/Liter

Eskalation im Iran-Krieg

Neues Sparpaket für Österreich

weitere 2 Milliarden