NÖ: Amokdrohung an Schule!
Bub (14) verhaftet!
(22.04.2026) Pernitz. In Niederösterreich hat die Polizei einen 14-Jährigen festgenommen, der einen Amoklauf an einer Schule angekündigt haben soll. Der Fall sorgt für große Verunsicherung – zeigt aber auch, wie ernst Behörden solche Drohungen mittlerweile nehmen.
Drohung im Online-Spiel
Laut Ermittlungen soll der Jugendliche seine Pläne während eines Computerspiels im Chat angekündigt haben. Ein Mitspieler reagierte richtig und erstattete Anzeige. Die Polizei griff daraufhin ein und nahm den 14-Jährigen fest.
Waffen und „Todesliste“ entdeckt
Bei einer Hausdurchsuchung an der Wohnadresse des Jugendlichen wurden mehrere Schreckschusspistolen sichergestellt. Zudem berichten Medien, dass eine sogenannte „Todesliste“ mit Namen von Mitschülern gefunden worden sein soll. Offizielle Details dazu sind bislang begrenzt.
U-Haft beantragt
Die Staatsanwaltschaft Wiener Neustadt hat inzwischen Untersuchungshaft beantragt. Der Jugendliche wurde in die Justizanstalt Wiener Neustadt eingeliefert.
Ein psychologisches Gutachten soll nun klären, ob beim Beschuldigten eine verzögerte Reife oder andere psychische Auffälligkeiten vorliegen.
Wie konkret war die Gefahr?
Noch ist unklar, wie konkret die Pläne des 14-Jährigen tatsächlich waren. Genau das ist nun Teil der Ermittlungen.
Klar ist aber:
👉 Bereits die Ankündigung eines Amoklaufs wird strafrechtlich ernst genommen
👉 Behörden reagieren inzwischen sehr schnell auf Hinweise – auch aus dem Internet
Rolle von Online-Communities
Der Fall zeigt auch, wie wichtig Aufmerksamkeit im Netz ist. Ohne die Meldung eines Mitspielers wäre die Drohung möglicherweise unentdeckt geblieben.
(fd/apa)