NÖ: Frau gerettet!

Eine Nacht in Höhle verbracht

(22.03.2026) Rohr im Gebirge (Bezirk Wiener Neustadt, Niederösterreich) – Große Erleichterung nach einer dramatischen Suchaktion: Eine 43-jährige Frau, die seit Samstag als vermisst galt, ist am Sonntag lebend in einer Höhle gefunden worden. Mehr als 100 Einsatzkräfte standen im Großeinsatz.

Vermisstenmeldung löst Großeinsatz aus

Am Samstagnachmittag wurde die Frau in Rohr im Gebirge in Niederösterreich als abgängig gemeldet. Sofort startete eine umfangreiche Suchaktion. Im Einsatz standen unter anderem: mehr als 100 Feuerwehrleute, rund 25 Bergretter, Kräfte der Alpinpolizei sowie mehrere Drohnenteams, Hundestaffeln und sogar der Tauchdienst. Gesucht wurde in Wäldern, unwegsamem Gelände und auch in Gewässern.

Suche wird ausgeweitet – Zeitdruck wegen Kälte

Da die Suche zunächst ohne Ergebnis blieb, wurde der Einsatz auf umliegende Gemeinden und Bezirke ausgeweitet. Besonders kritisch war die Situation aufgrund der niedrigen Temperaturen. Die Einsatzkräfte warnten vor einem hohen Risiko für Unterkühlung bei vermissten Personen. Die Frau hatte bereits eine Nacht im Freien verbracht, was den Zeitdruck zusätzlich erhöhte. Am Sonntagmorgen starteten mehrere Ortsstellen der Bergrettung, darunter Kleinzell, Pernitz, Lilienfeld, Hohenberg und St. Aegyd, erneut eine koordinierte Suche im Gelände.

Happy End: Frau in Höhle in der Rossbachklamm entdeckt

Am Sonntag um 13.40 Uhr dann die erlösende Nachricht: Die vermisste Frau wurde von der Bergrettung lebend in einer Höhle in der Rossbachklamm gefunden.

Die 43-Jährige war ansprechbar und konnte den Berg sogar zu Fuß verlassen. Anschließend wurde sie dem Rettungsdienst übergeben.

Hintergründe noch unklar

Warum sich die Frau in der Höhle befand und wie es zu ihrem Verschwinden kam, ist derzeit noch nicht bekannt. Die Ermittlungen laufen.

Großeinsatz zeigt Bedeutung schneller Hilfe

Der Einsatz in Rohr im Gebirge (NÖ) zeigt, wie wichtig das schnelle Zusammenspiel von Feuerwehr, Bergrettung und Polizei bei Vermisstenfällen ist. Dank des koordinierten Einsatzes konnte die Frau rechtzeitig gefunden werden – trotz schwieriger Bedingungen und eisiger Temperaturen.

(fd/krone)

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