Österreich ist Mobbing-Hochburg

Nur noch drei Wochen bis Schulbeginn. Das heißt aber leider auch: Nur noch drei Wochen - dann beginnt wieder das Mobbing. Ein Fall aus Amerika hat ja am Wochenende im Internet für Aufsehen gesorgt. Der 13-jährige Danny Fitzpatrick aus New York nimmt sich in seinem Elternhaus das Leben. Der Grund: Er wird jahrelang von seinen Schulkollegen gemobbt, das schreibt er in seinem Abschiedsbrief.

Das Erschreckende: Aktuelle Zahlen einer OECD-Studie zeigen, dass in unseren Schulen europaweit am meisten gemobbt wird. Einer von fünf Buben im Alter von elf bis 15 Jahren soll regelmäßig mit Hater-Kommentaren in der Schule attackiert werden.

Doch wie erkenne ich als Elternteil am besten, dass es meinem Kind in der Schule nicht gut geht?

Kinder- und Schulpsychologin Veronika Gindl:
"Jede Verhaltensveränderung oder ein Rückzug - sollte sich das Kind noch mehr verschließen als sonst - kann darauf hindeuten. Oft drückt sich Mobbing bei kleineren Kindern auch in Zeichnungen aus. Das kommt vor allem bei Volksschulkindern vor, wo es ja leider auch schon zum Mobbing-Fällen kommt. Das sind wichtige Anhaltspunkte für Lehrer und Eltern."

Wenn dir bei deinem Kind zu Hause ungewöhnliches Verhalten auffällt, dann nimm dir Zeit und sprich mit ihm darüber beziehungsweise hol dir professionelle Hilfe. Denn: Mobbing kann bei Kids schlimme Folgen auslösen.

Kinder- und Schulpsychologin Veronika Gindl:
"Häufig sind eine Depression oder selbstverletzendes Verhalten, wo Kinder dann ihren Körper schädigen. Extrem schädlich für die Kids sind auch arge Abmagerungskuren. Es kann eben auch bis hin zum Suizid gehen."

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