Ronaldo´s Trinkgeld-Strafe

Die Konsequenz für den Abgang

(21.10.2026) Nach dem Mega-Zoff zwischen Fußballstar Cristiano Ronaldo und Nationaltrainer Jorge Jesus hat der portugiesische Verband jetzt die Strafe für den 41-jährigen Fußballer bekanntgegeben. Diese beträgt gerade mal 255 Euro, Ronaldo braucht etwa 38,6 Sekunden, um dieses Geld zu verdienen. Wenn man das Gehalt von dem Al-Nassr-Spieler ansieht, merkt man, wie absurd die Strafe ist. Es lässt sich mutmaßen, dass die Strafe wohl einer realistischen Summe an Trinkgeld entspricht, die der Fußballer bei einem Restaurantbesuch liegenlassen würde.

Von den portugiesischen Medien ist vorgerechnet worden, wie viel Ronaldo bei seinem aktuellen Saudi-Klub verdient. Laut der Sportzeitung "A Bola" sind das nämlich rund 208 Millionen Euro jährlich. Wenn man hinzukommende Boni berücksichtigt, könnte die Summe auf fast 250 Millionen Euro steigen. Damit entsprechen die 255 Euro Strafe in etwa 0,00012 Prozent seines jährlichen Gehalts.

Innerhalb der sozialen Medien reagieren die portugiesischen Fans mit Humor und Kritik auf die von ihm geforderte Geldstrafe: „Lass uns ein Crowdfunding für ihn starten“, „Zahlt er in Raten?“, „Dieser Verband hat keine Glaubwürdigkeit“, heißt es unter den Meldungen, die von den portugiesischen Tageszeitungen veröffentlicht worden sind.

Neben der Geldstrafe ist der Fußballstar auch für einen Monat aus der Nationalmannschaft gesperrt worden. Nachdem die Suspendierung schon am 30. September begonnen hat, sind 20 der 30 Tage bereits verbüßt. Das heißt, dass der Kapitän des Nationalteams in den Kader für die kommenden Länderspiele bereits zurückkehren könnte. Im November finden zwei Länderspiele bei den Portugiesen statt. Am 14. November treffen sie auf Dänemark, am 17. dann auf Wales.

Grund für die Suspendierung und die Geldstrafe war ein Streit mit dem Nationaltrainer der Portugiesen. Im Rahmen der Nations League hat Trainer Jorge Jesus die Entscheidung getroffen, den Weltfußballer bei dem Spiel gegen Norwegen für die gesamte Spielzeit auf der Ersatzbank zu lassen. Ronaldo hat das gar nicht begeistert und er ist direkt im Anschluss des Spiels abgereist. Sein Vorwurf gegen den Trainer lautet: Wortbruch. Öffentlich hat der 41-Jährige erklärt, dass ihm der Einsatz vor dem Spiel zugesichert worden ist. Die Nichteinhaltung der Zusage war für ihn ein Vertrauensbruch.

Bei den Fans und Mitspielern hat sich der Superstar für den überstürzten Abgang entschuldigt. Er hat angeblich auch eingeräumt, dass er Konsequenzen für sein Verhalten verdient hat. Der Al-Nassr-Spieler hat außerdem versichert, jede Entscheidung von der Disziplinarkommission zu akzeptieren.

(ep)

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