Schulbus verunglückt!

1 Kind tot, 30 Verletzte!

(11.06.2026) Ein schwerer Busunfall in Bayern hat am Mittwoch ein Menschenleben gefordert. Bei einer Kollision zwischen einem Reisebus mit Schulkindern und einem Linienbus kam ein Kind ums Leben. Mehr als 30 weitere Menschen wurden verletzt, mehrere davon schwer.

Der Unfall ereignete sich am Mittwochmittag zwischen Ampermoching und Ottershausen im oberbayerischen Landkreis Dachau. Nach Angaben der Polizei stießen die beiden Busse in einem Kurvenbereich frontal zusammen.

Zweitklässler auf Schulausflug unterwegs

Im Reisebus befanden sich Schüler und Lehrkräfte zweier zweiter Klassen einer Grundschule. Die Kinder waren gemeinsam mit ihren Lehrerinnen unterwegs, als es zu dem folgenschweren Unfall kam.

Für eines der Kinder kam jede Hilfe zu spät. Es starb noch an der Unfallstelle.

Zwei weitere Kinder sowie eine Lehrerin wurden schwer verletzt und mussten mit Rettungshubschraubern in Krankenhäuser gebracht werden.

Darüber hinaus erlitten zwei Kinder mittelschwere Verletzungen.

Mehr als 30 Verletzte nach Kollision

Insgesamt wurden nach ersten Angaben 28 Menschen leicht verletzt. Unter den Verletzten befinden sich auch die beiden Busfahrer.

Wegen der hohen Zahl an Betroffenen wurde ein Großaufgebot an Rettungskräften alarmiert. Neben zahlreichen Rettungswagen waren auch fünf Notarzthubschrauber im Einsatz.

Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste arbeiteten stundenlang an der Unfallstelle.

Unfallhergang noch völlig unklar

Wie es zu der Kollision kommen konnte, ist derzeit noch Gegenstand der Ermittlungen.

Nach bisherigen Erkenntnissen stießen der Linienbus und der entgegenkommende Reisebus in einem Kurvenbereich zusammen. Ob einer der Fahrer auf die Gegenfahrbahn geraten war oder andere Faktoren zum Unfall führten, ist bislang nicht bekannt.

Zur Klärung der Ursache wurde ein unabhängiger Gutachter hinzugezogen.

Betreuungsstelle für Kinder und Angehörige eingerichtet

Angesichts der dramatischen Ereignisse richteten die Behörden eine Betreuungsstelle für die betroffenen Kinder, Lehrer und Angehörigen ein.

Viele Familien mussten nach dem Unglück über den Zustand ihrer Kinder informiert werden. Psychologen und Kriseninterventionsteams standen vor Ort bereit, um die Betroffenen zu unterstützen.

Großeinsatz und Verkehrschaos

Die Unfallstelle blieb über Stunden gesperrt. Rund um den Bereich kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.

Die Polizei sicherte Spuren und befragte Zeugen. Die Ermittlungen zum genauen Ablauf des Unglücks laufen weiter.

(fd/heute)

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