Sorge um Trinkwasser
Viele Einschränkungen
(04.08.2026) In vielen Teilen Österreichs wird die Sorge um eine ausreichende Menge an Trinkwasser größer. Grund sind die anhaltend hohen Temperaturen der vergangenen Jahre. Deshalb führen jetzt immer mehr Gemeinden Sparverordnungen ein.
Versorgungsknappheit
Ein sauberes Trinkwasser in großen Mengen ist in Österreich fast zur Selbstverständlichkeit geworden. Durch die immer weiter steigende Hitze ist das aber nicht mehr überall der Fall. Einige Gemeinden teilen jetzt mit, dass sie Probleme mit der Sicherstellung der Trinkwasserversorgung haben. Deshalb gibt es für die Bewohner:innen dort Regeln, die sie befolgen müssen.
Sparmaßnahmen
Fast alle betroffenen Orte wollen vor allem den Wasserverbrauch in nicht-lebenswichtigen Bereichen zurückfahren. Bei den meisten ist das Befüllen von Pools, das Autowaschen oder die Bewässerung des Gartens nicht oder nur mit Genehmigung erlaubt. Im Südburgenland passiert die Koordination beispielsweise über einen “Poolfüllkalender”.
Einwohner:innen sollen in allen Fällen Wasser sparen. Die Gemeinden informieren die Betroffenen dann gegebenenfalls über geltende Regeln. In den meisten Fällen sei das schon ausreichend für eine Senkung des Trinkwasserbedarfs. Geldstrafen gibt es bislang nur in Köttmannsdorf im Bezirk Klagenfurt-Land. Ein Verstoß gegen die Verordnungen kann bis zu 2.180 Euro kosten.
(LP)