STMK: Granate explodiert!

Soldat (23) schwer verletzt!

(09.07.2026) Bei einer Schießausbildung des Österreichischen Bundesheeres ist am Mittwoch in Judenburg (Steiermark) ein 23-jähriger Berufssoldat schwer verletzt worden. Der Mann erlitt bei der Explosion einer Granate schwere Verletzungen an den Händen und wurde nach der Erstversorgung ins LKH Judenburg gebracht. Das Bundesheer und die Polizei ermitteln zur Ursache des Unfalls.

Granate explodierte während der Ausbildung

Der Unfall ereignete sich gegen 11.45 Uhr auf einem Schießplatz in Judenburg im Bezirk Murtal. Eine Gruppe von Berufssoldaten absolvierte dort eine Schießausbildung mit scharfer Munition.

Der 23-jährige Soldat aus Klagenfurt war als Ladeschütze an einem Granatwerfer eingesetzt und für das Nachladen der Munition verantwortlich.

Granate dürfte im Rohr detoniert sein

Nach dem bisherigen Ermittlungsstand hatte der Soldat bereits eine Granate in das Rohr des Granatwerfers eingeführt und soll anschließend versucht haben, eine zweite Granate nachzuladen, bevor der erste Schuss abgefeuert worden war.

Dadurch dürfte die erste Granate noch im Rohr gezündet haben. Die Explosion führte zu schweren Verletzungen an den Händen sowie leichteren Verletzungen im Gesicht.

Soldat ins Krankenhaus gebracht

Sanitäter des Bundesheeres leisteten unmittelbar nach dem Unfall Erste Hilfe. Anschließend wurde der 23-Jährige in das Landeskrankenhaus Judenburg eingeliefert. Über seinen aktuellen Gesundheitszustand wurden zunächst keine weiteren Details bekannt.

Keine Hinweise auf Fremdverschulden

Die Polizei befragte Zeugen und wertete die ersten Aussagen des verletzten Soldaten aus. Nach derzeitigem Stand gibt es keine Hinweise auf ein Fremdverschulden.

Das Bundesheer hat zusätzlich eine interne Unfallkommission eingesetzt. Sie soll den genauen Ablauf des Unfalls rekonstruieren und klären, wie es zu der Explosion kommen konnte.

(fd/apa)

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