Tödliches Halloween Drama
Bub (1) verschluckt Ballon
(01.11.2026) Ein tragischer Unfall bei einer Halloween-Veranstaltung im US-Bundesstaat Wisconsin hat einem erst elf Monate alten Baby das Leben gekostet. Der kleine Don’Vyaire Avita-Mays, von seiner Familie „Baby Don“ genannt, starb nur zwei Tage vor seinem ersten Geburtstag. Ein Teil eines Luftballons hatte sich in seiner Speiseröhre festgesetzt.
Luftballontier löst sich bei Halloween-Veranstaltung
Das Unglück ereignete sich bei einer sogenannten Trunk-or-Treat-Veranstaltung in Kenosha im US-Bundesstaat Wisconsin. Bei solchen Halloween-Events bekommen Kinder Süßigkeiten und kleine Geschenke aus dekorierten Fahrzeugen.
Nach Angaben der Mutter hatten die älteren Geschwister des Babys dort Luftballontiere erhalten. Die Familie hat versucht, diese vom elf Monate alten Don’Vyaire fernzuhalten. Einer der Ballons löste sich jedoch, das Baby griff danach und biss hinein.
Verknotetes Ballonstück bleibt in Speiseröhre stecken
Dabei wurde laut Schilderung der Mutter der verknotete Teil des Luftballons tief in die Speiseröhre des Kindes gezogen. Seine Mutter bemerkte sofort, dass ihr Sohn keine Luft bekam, nahm ihn aus seinem Kindersitz und begann mit Wiederbelebungsmaßnahmen.
Auch eine weitere anwesende Person versuchte zu helfen. Anschließend übernahmen die alarmierten Rettungskräfte und versuchten, das Ballonstück zu entfernen. Das Kind erlitt jedoch einen Herzstillstand.
Elf Monate alter Bub kann nicht mehr gerettet werden
Trotz der sofortigen Rettungsversuche konnte Baby Don nicht mehr gerettet werden. Er starb zwei Tage bevor die Familie seinen ersten Geburtstag feiern wollte.
Seine Mutter Kisha Avita-Wilson wandte sich nach dem Tod ihres Sohnes öffentlich an andere Eltern und warnte vor den Gefahren von Luftballons für kleine Kinder. Ihrer Ansicht nach reichen die bestehenden Warnhinweise nicht aus.
Familie trauert um „Baby Don“
Die Familie beschreibt den elf Monate alten Jungen als fröhliches Kind mit einem ansteckenden Lachen. Für die Begräbniskosten wurde eine Spendenaktion eingerichtet.
Besonders belastend ist die Situation auch für seine Mutter: Sie war zum Zeitpunkt des Unglücks hochschwanger und musste nach dem schweren Schock wegen vorzeitiger Wehen medizinisch behandelt werden.
Der Tod des Kindes wird nach den bislang bekannten Informationen als tragischer Erstickungsunfall behandelt.
(fd)