Trump kündigt Kriegsende an

Harte Angriffe & hohe Preise

(02.04.2026) US-Präsident Donald Trump stellt ein baldiges Ende des Kriegs gegen den Iran in Aussicht und kündigt zugleich eine weitere massive Angriffswelle an. Während er von militärischen Erfolgen spricht, reagieren die globalen Energiemärkte nervös und erhöhen die Ölpreise nochmal deutlich.

Zwei bis drei Wochen schwere Angriffe

In einer nationalen Fernsehansprache aus dem Weißen Haus hat US-Präsident Donald Trump einen baldigen Abschluss der militärischen Operationen gegen den Iran signalisiert. Trotz der Aussicht auf ein Ende des Konflikts kündigte der Präsident für die nächsten zwei bis drei Wochen „extrem harte“ Angriffe an, um die verbleibenden Aufgaben „sehr schnell“ zu Ende zu führen.

„Wir werden sie in die Steinzeit zurückbomben, wo sie hingehören“, so Trump. Die bisherige militärische Bilanz beschrieb Trump als außergewöhnlich erfolgreich. Er sprach von „überwältigenden“ Ergebnissen und behauptete, dem Iran seien innerhalb weniger Wochen Verluste zugefügt worden, wie kaum je zuvor in der Kriegsgeschichte.

Laut Trumps Darstellung sei die iranische Marine faktisch ausgeschaltet, während die Luftwaffe „in Trümmern“ liege. Auch die Führung der Revolutionsgarden sei stark geschwächt worden, was die operative Schlagkraft bei Raketen- und Drohnenangriffen massiv einschränke. Berichten aus der Region zufolge setzt Teheran dennoch seine täglichen Angriffe im Persischen Golf und auf Israel fort.

Sprunghafter Anstieg bei Brent-Öl

Die Auswirkungen seiner Ansprache ließen an den Rohstoffmärkten nicht lange auf sich warten. Nachdem die Hoffnung auf ein baldiges Kriegsende den Ölpreis zuvor kurzzeitig unter die 100-Dollar-Marke gedrückt hatte, sorgte die Ankündigung „extrem harte“ Angriffe für eine Trendwende. Der Preis für Brent-Öl stieg sprunghaft um über sechs Prozent und beläuft sich nun auf 107,48 Dollar pro Barell (159 Liter).

Druck im Inland wächst

Angesichts sinkender Umfragewerte und einer skeptischen US-Bevölkerung machte der US-Präsident iranische Angriffe auf Öltanker für die hohen Treibstoffpreise verantwortlich. Zwar versprach er eine künftige Entspannung an den Zapfsäulen, ohne jedoch einen konkreten Zeitpunkt zu nennen. Des Weiteren stellte er in Aussicht, dass die USA gegebenenfalls auch Energie- und Ölinfrastruktur ins Visier nehmen könnten. Umfragen zufolge lehnt eine Mehrheit der Amerikaner den Konflikt sowie eine weitere Eskalation kategorisch ab.

USA sieht sich für Straße von Hormuz nicht verantwortlich

Hinsichtlich der blockierten Straße von Hormuz gab sich der Präsident optimistisch. Eine Wiederöffnung des strategisch wichtigen Seewegs sei nach Beendigung der Kampfhandlungen eine Selbstverständlichkeit. Trump nutzte die Gelegenheit, um die USA als alternative Energiequelle zu positionieren und forderte betroffene Staaten auf, amerikanisches Öl zu beziehen: „Wir haben reichlich. Wir haben so viel“, so Trump. Gleichzeitig forderte er andere Länder erneut auf, sich stärker an der Sicherung der Meerenge zu beteiligen. Die Vereinigten Staaten sähen sich dabei nicht in der Hauptverantwortung, würden jedoch Unterstützung leisten.

Noch vor wenigen Tagen zog er öffentlich in Betracht, wegen mangelnder Unterstützung, nach einem möglichen Kriegsende aus der NATO auszutreten. Konkrete Angaben zum Zeitpunkt eines möglichen Kriegsendes machte Trump erneut nicht. In den vergangenen Wochen hatten er und seine Berater mehrfach unterschiedliche Einschätzungen und Zeitpläne genannt.

(apa/mk)

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