Braut verschwindet vor Heirat
Kalte Füße, oder was?
(29.06.2026) Wenn eine Braut kurz vor der Trauung plötzlich nicht erscheint, beginnen meist sofort die Spekulationen. Hat sie kalte Füße bekommen? Ist etwas passiert? Genau diese Fragen stellten sich auch die Gäste einer Hochzeit im berühmten Schloss Nymphenburg in München. Denn die Braut blieb zunächst verschwunden – und die Zeremonie konnte nicht beginnen. Der wahre Grund stellte sich allerdings erst wenig später heraus.
Feuerwehr muss zur Hochzeit ausrücken
Wie die Münchner Feuerwehr jetzt mitteilte, blieb die Frau auf dem Weg zu ihrer Trauung gemeinsam mit zwei weiteren Personen in einem Aufzug des Schlosses stecken. Die historische Anlage dient nicht nur als Sehenswürdigkeit, sondern ist auch eine beliebte Location für standesamtliche Hochzeiten.
Als die Einsatzkräfte eintrafen, wurden sie bereits von einer aufgeregten Hochzeitsgesellschaft erwartet. Die Feuerwehr öffnete den steckengebliebenen Lift und befreite die Eingeschlossenen.
Trauung fand mit Verspätung statt
Nach der erfolgreichen Rettung konnte die Braut ihren Weg zur Zeremonie fortsetzen. Zwar begann die Hochzeit mit etwas Verspätung, sie konnte aber wie geplant stattfinden. Verletzt wurde nach Angaben der Feuerwehr niemand.
Defekte oder technische Störungen an Aufzügen sind kein Einzelfall. Allein Feuerwehren in Deutschland und Österreich werden jedes Jahr tausende Male alarmiert, um Menschen aus steckengebliebenen Liften zu befreien. In den allermeisten Fällen besteht dabei keine akute Gefahr für die Insassen. Moderne Aufzüge verfügen über mehrere Sicherheitssysteme und Notrufeinrichtungen, sodass Betroffene in der Regel sicher auf Hilfe warten können.
Faktencheck: Keine Flucht vor der Hochzeit
In sozialen Netzwerken sorgte die Geschichte schnell für zahlreiche Scherze über angebliche "kalte Füße". Die Feuerwehr machte jedoch klar: Der Grund für die Verspätung war eine technische Panne am Aufzug. Die Braut konnte wenig später befreit werden und gab ihrem Partner schließlich doch noch das Ja-Wort – wenn auch etwas später als geplant.
(fd)