Bub rast in Pilgergruppe: 8 Tote

11-Jähriger steuerte Pick-Up

(02.07.2026) Acht buddhistische Mönche sind im Nordosten Thailands ums Leben gekommen, als ein Pick-up in ihre Pilgergruppe raste. Weitere 13 Mönche wurden bei dem Unglück in der Provinz Mukdahan an der Grenze zum Nachbarland Laos teils schwer verletzt, wie die Zeitung "Khaosod" unter Berufung auf die Polizei berichtete. Fünf Mönche starben demnach noch an der Unfallstelle, drei weitere erlagen später im Krankenhaus ihren Verletzungen.

Nach ersten Erkenntnissen der Behörden saß ein Jugendlicher am Steuer des Pick-ups. Er soll das Fahrzeug ohne Erlaubnis seiner Eltern genommen haben, bevor er in die Prozession der Mönche raste. Nach Informationen des Portals "The Thaiger" soll es sich um einen Elfjährigen handeln. Berichten zufolge soll er die Kontrolle über das Fahrzeug verloren haben. Die Ermittlungen zur genauen Unfallursache dauern aber noch an. Der Bub sollte auf einer Polizeistation vernommen werden.

Pilgerwanderungen gehören in Thailand zur buddhistischen Tradition. Mönche legen dabei oft weite Strecken zu Fuß zurück, um Tempel mit Reliquien zu besuchen, zu meditieren oder an religiösen Zeremonien teilzunehmen. Im überwiegend buddhistischen Königreich genießen Mönche in der Gesellschaft hohes Ansehen.

(apa/mc)

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