Diversion bei Seiler-Fall

Im Juni wieder Konzerte

(24.04.2026) Nach den Gewaltvorwürfen einer Frau gegen Sänger Christopher Seiler wurden diese nun juristisch mit einer Diversion abgeschlossen. Das bestätigte der 39-Jährige in einer Instagram-Story. Gleichzeitig wünschte er auch der Geschädigten nur das Beste: „Sie hat mit ihrer Anzeige absolut richtig gehandelt und dadurch Grenzen laut aufgezeigt.“

Mit Sache noch nicht abgeschlossen

Er betont auch noch einmal, dass jede Form der Gewalt inakzeptabel ist: „Wurscht wie ma beinaund is. Punkt aus.“ Seine Chance auf Wiedergutmachung hätte er laut eigenen Aussagen bekommen und genutzt. Allerdings ist durch das Urteil die Sache für ihn alles andere als abgeschlossen. „In jeder Krise steckt auch eine Chance“, so der Musiker.

Therapie wird fortgesetzt

Auch sein Manager berichtet, dass er weiterhin am Weg der Besserung ist: „Man hat sich geeinigt, das Verfahren ist damit abgeschlossen. Christopher setzt seine Therapie nach der stationären Entlassung fort. Im Juni wird er wieder auf der Bühne stehen.“

Nachdem bereits im März die Vorwürfe aufkamen, dass es nach einem Videodreh zu einem Übergriff auf eine 30-jährige Frau gekommen ist, zeigte sich Seiler damals schon geständig.

Konzerte verschoben

Seiler, der Teil des Musikduos „Seiler&Speer“ ist, musste mit seinem Band-Partner Bernhard Speer mehrere Auftritte aufgrund der angespannten Situation verschieben. Auch die Veröffentlichung eines Albums mit Seiler-Beteiligung wurde vorübergehend ausgesetzt.

(sp)

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