Gen Z leidet sonntags

„Sunday Blues“

(12.12.2024) Für fast jede zweite junge Person ist der Wochenstart mit ernsthafter Angst verbunden. Laut der WEconomy-Generationsstudie 2024, die von unter anderem von PwC Österreich beauftragt wurde, macht sich bereits am Sonntagabend eine Sorge vor der kommenden Arbeitswoche breit.

Dieser „Sunday Blues“ betrifft Gen Z (1994 und 2010) stärker als Babyboomern. Bei ihnen liegt der Wert nur bei 14 Prozent. Zudem fürchten 68 Prozent der jungen Menschen eine unsichere Pension.

Nur zwei Drittel der Befragten der Generation Z bewerten ihre Arbeit als erfüllend. Das führt dazu, dass sie die unzufriedenste Altersgruppe sind. Oftmals erschweren Missverständnisse die Zusammenarbeit zwischen den Generationen. Besonders junge Kollegen fühlen sich oft nicht ernst genommen.

"Diese Ergebnisse sind ein deutlicher Weckruf. Unternehmen müssen nicht nur die unterschiedlichen Bedürfnisse der Generationen anerkennen, sondern auch gezielt Maßnahmen ergreifen, um den Austausch zwischen ihnen zu fördern", sagte Barbara Redlein, Partnerin bei PwC Österreich.

(apa/LH)

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