Grundwasser in NÖ niedrig

Versorgung gesichert

(08.05.2026) Aufgrund der anhaltenden Trockenheit ist der Grundwasserspiegel in Niederösterreich vielerorts niedrig. 46 Prozent der Messstellen zeigen dieses Ergebnis, bei vier Prozent ergeht die Einschätzung "sehr niedrig", hieß es am Freitag vor Journalisten in Tulln. Lokale Engpässe seien möglich und vorhanden, auch zukünftig seien landesweit jedoch ausreichend Ressourcen verfügbar. Wichtig sei hier vor allem die überregionale Vernetzung.

Landesvize Stephan Pernkopf ortetet aufgrund der Trockenheit eine "eher gesicherte" Situation im Trinkwasserbereich. Zuletzt haben sich Medienberichte über Probleme bei der Versorgung gemehrt, speziell im Bezirk Melk, in Artstetten-Pöbring war ein Ortsteil vorübergehend ohne kühles Nass. Es seien jedoch derzeit "wirklich Einzelfälle", sagte Martin Angelmaier, Leiter der Gruppe Wasser beim Amt der NÖ Landesregierung, auf Nachfrage.

Sollte es Engpässe in einzelnen Regionen geben, greifen gemeinsam mit dem Bund entwickelte Notfallpläne. Hier gebe es je nach Lage unterschiedliche Ansätze, von provisorischen Verbindungsleitungen in andere Gemeinden bis hin zur Zuführung von Wasser mittels Tankwagen, skizzierte Angelmaier. "Es wird in den Katastralgemeinden und vielen Ortschaften natürlich vereinzelt Themen geben, aber generell ist genügend Wasser vorhanden", betonte Pernkopf. Sei lokal kein Wasser da, werde "innerhalb von Stunden eine entsprechende Notversorgung bereitgestellt". Generell sei die Versorgung dezentral und direkt vor Ort organisiert, in der Vergangenheit sei in Sachen Versorgungssicherheit auch "extrem viel unternommen" worden.

(FJ/APA)

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