Juni: Wieder mehr Arbeitslose

Weiterhin keine Entspannung

(01.07.2026) Weiter keine Entspannung auf dem heimischen Arbeitsmarkt: Ende Juni waren beim Arbeitsmarktservice (AMS) 368.948 Menschen arbeitslos oder in Schulung gemeldet - um 1,2 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Zahl der Arbeitslosen stieg um 2,4 Prozent oder 6.912 Personen auf 295.457, die Zahl der Schulungsteilnehmer sank um 3,1 Prozent oder 2.383 Personen auf 73.491, wie das Sozialministerium bekanntgab. Die Arbeitslosenquote erhöhte sich um 0,1 Prozentpunkte auf 6,9 Prozent.

Der Anstieg der Arbeitslosigkeit betreffe - außer bei den Jugendlichen - alle Altersgruppen, teilte das Ministerium am Mittwoch mit. Bei den Jüngeren stagniere die Zahl der Arbeitssuchenden. Der Zuwachs an Arbeitslosen und AMS-Schulungsteilnehmenden gegenüber dem Vorjahr habe sich über die vergangenen Monate "annähernd stabil" entwickelt.

Starker Anstieg bei den Frauen

Bei den Frauen erhöhte sich die Arbeitslosigkeit mit einem Anstieg von 5,9 Prozent oder 7.730 auf 139.381 Personen stark, bei den Männern war sie um 0,5 Prozent oder 818 Personen rückläufig auf 156.076. Eine ähnliche Tendenz zeigt sich bei den Schulungen - mit einem Plus von 5,1 Prozent auf 179.627 bei den Frauen und einem Minus von 2,2 Prozent auf 189.321 bei den Männern.

Die beim AMS gemeldeten sofort verfügbaren offenen Stellen verringerten sich den Angaben zufolge im Jahresabstand um 4,5 Prozent auf 80.570. Der Zugang an offenen Stellen beim Arbeitsmarktservice sei im Juni mit einem Plus von 8,5 Prozent "jedoch bereits gegenüber dem Vorjahr etwas ansteigend" (plus 3.397).

(apa/mc)

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