Pitbulls töten Bub
5-Jähriger stirbt im Spital
(01.07.2026) Ein tragischer Hundeangriff erschüttert den US-Bundesstaat South Carolina. Der fünfjährige JayCeon Gates ist nach einer Attacke durch zwei Hunde ums Leben gekommen. Das Kind wurde schwer verletzt und starb wenig später im Krankenhaus. Die Behörden haben Ermittlungen aufgenommen, während die Familie um den Buben trauert und über eine Spendenaktion Unterstützung für die Beerdigung erhält.
Angriff während Betreuung
Der Vorfall ereignete sich in Ladson im US-Bundesstaat South Carolina. Nach Angaben der Ermittler befand sich der fünfjährige JayCeon während der Betreuung bei einer Bezugsperson beziehungsweise einem Therapeuten, als er von zwei Hunden angegriffen wurde. Auch ein erwachsener Mann wurde bei der Attacke verletzt. Warum die Hunde plötzlich angriffen, ist bislang unklar.
Der Bub wurde nach dem Angriff in das Trident Medical Center gebracht, wo Ärzte nur noch seinen Tod feststellen konnten.
Behörden untersuchen den Fall
Die Ermittlungen werden vom Sheriff des Dorchester County geführt. Unterstützung kommt von der Special Victims Unit der South Carolina Law Enforcement Division (SLED) sowie der Behörde für Todesfälle von Kindern. Beide Hunde wurden von den Behörden sichergestellt. Nach offiziellen Angaben wird derzeit unter anderem untersucht, welcher der beiden Hunde die tödlichen Verletzungen verursacht hat.
Während erste Medienberichte ausschließlich von zwei Pitbulls sprachen, berichten Behörden und mehrere US-Medien inzwischen, dass es sich um einen Pitbull-Terrier und einen Bullmastiff gehandelt haben soll. Welche Rolle die einzelnen Tiere bei der Attacke spielten, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
Familie trauert um autistischen Fünfjährigen
Für die Familie wurde inzwischen eine GoFundMe-Spendenaktion eingerichtet. Darin wird JayCeon als lebensfroher, autistischer Bub beschrieben, der von seiner Mutter und seiner großen Schwester innig geliebt wurde. Das gesammelte Geld soll die Beerdigungskosten decken und die Familie in dieser schweren Zeit unterstützen. Laut der Spendenseite kamen bereits mehrere tausend US-Dollar zusammen.
Tödliche Hundeangriffe sind selten
Tödliche Hundeattacken auf Kinder sind insgesamt selten, sorgen in den USA jedoch regelmäßig für Diskussionen über Haltung, Aufsicht und Sicherheitsvorkehrungen. Im aktuellen Fall steht nicht nur die Ursache des Angriffs im Mittelpunkt, sondern auch die Frage, unter welchen Umständen sich das Kind zum Zeitpunkt der Attacke bei der Betreuung befand. Die Ermittlungen der Behörden dauern an.
(fd)