Kondome offenbar löchrig
Produktrückruf in Frankreich
(21.08.2026) In Frankreich sind zehntausende möglicherweise schadhafte Kondome verkauft worden. Das Gesundheitsministerium rief Nutzerinnen und Nutzer betroffener Produkte dazu auf, gegebenenfalls einen Schwangerschaftstest oder einen Test auf sexuell übertragbare Infektionen (STI) zu machen.
Betroffen sind unter anderem die französischen Marken Friday Bae und Mylubie. Bei den Kondomen wurden Löcher festgestellt, zudem sollen einige Produkte leicht geplatzt sein. Insgesamt geht es um rund 260.000 Kondome, die im Rahmen von Rückrufen Ende Mai und Anfang August aus dem Verkehr gezogen wurden.
Weitere rund 40.000 Kondome der Marken Okamoto und Sagami wurden vor allem online, unter anderem über Amazon, angeboten. Die Produkte verfügen über kein EU-Gütesiegel und waren eigentlich für den japanischen Markt bestimmt.
Die französische Verbraucherschutzbehörde forderte Online-Plattformen auf, die betroffenen Angebote zu entfernen und Kundinnen und Kunden über die Produkte zu informieren.
(MG)