Mädchen (2) in heißer Wanne

Tod durch Verbrühung!

(11.05.2026) Der Tod der kleinen Sophie aus Halle beschäftigt erneut die Justiz – und sorgt weit über Sachsen-Anhalt hinaus für Entsetzen. Im neuen Prozess vor dem Landgericht Halle kommen nun weitere erschütternde Details ans Licht. Die zweijährige Sophie war im Mai 2024 nach schweren Verbrühungen gestorben. Besonders die Aussagen des Vaters und der beteiligten Rettungskräfte sorgen aktuell für große Aufmerksamkeit.

Zweijährige starb nach schweren Verbrühungen

Die kleine Sophie war am 12. Mai 2024 in Halle (Saale) gestorben. Zwei Tage zuvor erlitt das Mädchen massive Verbrühungen am gesamten Körper. Laut Ermittlungen soll der Vater seine Tochter in eine mit heißem Wasser gefüllte Badewanne gesetzt beziehungsweise getaucht haben. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass das Kind dabei schwerste Verbrennungen erlitt.

Besonders dramatisch: Trotz der lebensgefährlichen Verletzungen wurde Sophie offenbar nicht sofort in ein Krankenhaus gebracht. Stattdessen versuchten Familienmitglieder laut Anklage, die Wunden selbst zu behandeln. Erst als sich der Zustand des Kindes massiv verschlechterte, wurde der Notruf gewählt. Zu diesem Zeitpunkt kam jede Hilfe zu spät.

Vater bricht vor Gericht in Tränen aus

Im aktuellen Verfahren schilderte Sophies Vater nun erstmals ausführlicher seine Sicht der Ereignisse. Vor Gericht sagte der 37-Jährige laut Medienberichten unter Tränen:

„Ich bin schuld. Ich hab das total falsch eingeschätzt.“

Der Angeklagte erklärte, er habe die Schwere der Verletzungen zunächst nicht erkannt beziehungsweise verdrängt. Warum niemand sofort medizinische Hilfe holte, ist einer der zentralen Punkte des Prozesses.

Die Staatsanwaltschaft wirft dem Vater gefährliche Körperverletzung sowie Mord beziehungsweise fahrlässige Tötung durch Unterlassen vor. Auch Sophies Mutter und die Großmutter des Kindes stehen beziehungsweise standen vor Gericht, weil sie laut Ermittlungen ebenfalls keine rechtzeitige Hilfe organisiert haben sollen.

Notfallsanitäter berichten von traumatischem Einsatz

Besonders belastend waren im Prozess auch die Aussagen der Rettungskräfte. Laut Berichten schilderten Notfallsanitäter einen Einsatz, der selbst erfahrene Retter an ihre psychischen Grenzen brachte. Als die Einsatzkräfte die Wohnung erreichten, fanden sie die kleine Sophie bereits leblos vor. Die massiven Verbrühungen und der Zustand des Kindes hätten selbst langjährige Rettungskräfte schwer erschüttert. Mehrere Medien berichten, dass der Einsatz noch lange Thema innerhalb der Rettungsdienste gewesen sei. Vor allem die Frage, warum das Kind nicht früher medizinisch versorgt wurde, beschäftigt die Beteiligten bis heute.

Erste Urteile bereits gefallen

Bereits Ende 2024 hatte das Landgericht Halle erste Urteile gesprochen. Der Vater wurde wegen gefährlicher Körperverletzung und fahrlässiger Tötung durch Unterlassen zu drei Jahren Haft verurteilt. Mutter und Großmutter erhielten Bewährungsstrafen. Die Staatsanwaltschaft hielt die Strafen allerdings für zu milde und legte Revision ein. Deshalb beschäftigt der Fall nun erneut die Gerichte.

Fall löst Diskussionen aus

Der Tod der kleinen Sophie hat deutschlandweit eine Debatte über Kindeswohl, häusliche Gewalt und die Angst vor Behörden ausgelöst. Laut Ermittlungen soll die Familie aus Sorge vor Konsequenzen des Jugendamtes zunächst versucht haben, die Verletzungen geheim zu halten.

Besonders erschütternd: Medienberichten zufolge lebten mehrere Kinder in der Familie. Nach Sophies Tod wurden die übrigen Kinder in Obhut genommen.

Der Prozess in Halle wird in den kommenden Wochen fortgesetzt. Noch immer versucht das Gericht zu klären, warum niemand rechtzeitig eingegriffen hat – und ob Sophies Leben möglicherweise hätte gerettet werden können.

(fd)

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