Mädchen (5) aus Bett entführt

Suche nach Häftling läuft

(27.04.2026) Alice Springs (Australien) – Ein Fall erschüttert derzeit ganz Australien: In der abgelegenen Outback-Stadt Alice Springs ist ein fünfjähriges Mädchen mitten in der Nacht aus seinem Kinderzimmer verschwunden. Die Polizei geht von einer Entführung aus – und fahndet nach einem Verdächtigen.

Mädchen verschwindet spurlos aus dem eigenen Zuhause

Die kleine Sharon Granites (5) wurde am Samstagabend von ihren Eltern ins Bett gebracht. Doch nur wenige Stunden später der Schock: Als die Eltern gegen Mitternacht nach ihr sahen, war das Bett leer – das Kind verschwunden.

Die Polizei des Northern Territory geht mittlerweile davon aus, dass das Mädchen entführt wurde. Der Fall sorgt besonders deshalb für große Unruhe, weil er sich mitten in einer abgelegenen Region Australiens abspielt, wo die nächsten größeren Siedlungen teils hunderte Kilometer entfernt liegen.

Große Suchaktion im Outback läuft

Seit dem Verschwinden läuft eine groß angelegte Suchaktion. Einsatzkräfte durchkämmen das Gebiet mit:

  • Hubschraubern
  • Spürhunden
  • Unterstützung aus der Bevölkerung

Im Fokus steht auch ein ausgetrocknetes Flussbett nahe der Siedlung. Gleichzeitig suchen Anwohner im weitläufigen Buschland nach dem Kind – unter schwierigen Bedingungen.

Verdächtiger nach Gefängnisentlassung verschwunden

Im Zentrum der Ermittlungen steht ein Mann: Jefferson Lewis (47). Der Mann soll sich kurz vor dem Verschwinden des Mädchens in der Gegend aufgehalten haben – und ist seither ebenfalls spurlos verschwunden.

Brisant: Lewis war erst kurz zuvor aus einem Gefängnis in der Region entlassen worden. Er hatte zuvor Straftaten im Zusammenhang mit häuslicher Gewalt begangen. Die Polizei sieht ihn aktuell als zentrale Person in den Ermittlungen. Ein direkter familiärer Bezug zum Mädchen besteht laut Behörden jedoch nicht.

Polizei spricht von „verdächtigen Umständen“

Der zuständige Polizeikommandant Mark Grieve erklärte, dass Lewis die einzige Person sei, die bislang nicht befragt werden konnte und sich zur gleichen Zeit in der Gegend aufgehalten habe.

Dass sowohl das Mädchen als auch der Mann nahezu gleichzeitig verschwunden sind, werfe „äußerst verdächtige Umstände“ auf.

Hoffnung bleibt: „Wir wollen Sharon lebend finden“

Die Suche läuft weiterhin auf Hochtouren – Tag und Nacht. Für die Familie beginnt eine Zeit der Ungewissheit. Die Polizei betont, dass alles darangesetzt werde, das Mädchen gesund zu finden und zu ihrer Familie zurückzubringen.

(fd)

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