Mega-Stau am Wochenende
Die betroffenen Routen
(13.05.2026) Zum langen Feiertagswochenende rund um Christi Himmelfahrt rollt jetzt die große Reisewelle durch Österreich. Autofahrerclubs schlagen Alarm: Vor allem am Donnerstag und Sonntag wird auf vielen Hauptverkehrsrouten mit massivem Stau gerechnet.
Zahlreiche Menschen nutzen den Feiertag und den Fenstertag für Kurzurlaube, Ausflüge oder Reisen ans Meer. Besonders betroffen sind deshalb die klassischen Transitstrecken Richtung Süden sowie beliebte Ausflugsregionen in Tirol, Salzburg, Kärnten und dem Salzkammergut.
Hier drohen die längsten Staus
Laut ÖAMTC, ARBÖ und ADAC zählen diese Strecken zu den größten Problemzonen:
- Westautobahn (A1)
- Südautobahn (A2)
- Tauernautobahn (A10)
- Pyhrnautobahn (A9)
- Brennerautobahn (A13)
- Rheintalautobahn (A14)
- Südosttangente Wien (A23)
- Fernpassstraße (B179)
Vor allem an Baustellen, Tunnelabschnitten und Grenzübergängen müssen Autofahrer mit langen Verzögerungen rechnen.
Brenner und Tauernroute besonders kritisch
Als besonders staugefährdet gelten erneut:
- die Luegbrücke auf der Brennerautobahn
- die Tauernautobahn zwischen Golling und Werfen
- der Karawankentunnel
- die Fernpass-Route in Tirol
Vor allem Richtung Italien, Kroatien und Slowenien dürfte das Verkehrsaufkommen enorm werden.
Zusätzlich sorgen Baustellen und Verkehrsmaßnahmen in Tirol dafür, dass viele Ausweichrouten gesperrt bleiben. Wer versucht, den Stau über Nebenstraßen zu umfahren, muss teilweise mit Fahrverboten und Polizeikontrollen rechnen.
Auch Rückreise am Sonntag wird zur Geduldsprobe
Nicht nur die Anreise sorgt für Probleme: Bereits jetzt warnen Verkehrsexperten vor einer massiven Rückreisewelle am Sonntag.
Vor allem am Nachmittag und Abend wird auf den Hauptverkehrsrouten Richtung Wien, Graz, Linz und Salzburg mit langen Kolonnen gerechnet.
Besonders betroffen dürften dabei sein:
- Tauernautobahn (A10)
- Westautobahn (A1)
- Südautobahn (A2)
- Innkreis Autobahn (A8)
- Pyhrnautobahn (A9)
Städte ebenfalls betroffen
Zusätzlich dürfte es auch in mehreren Städten zu Verzögerungen kommen.
In Wien sorgen Veranstaltungen wie der ESC und der Ausflugsverkehr rund um das lange Wochenende für zusätzliche Belastungen auf:
- Gürtel
- Ringstraße
- Südosttangente
- Hütteldorfer Straße
Auch rund um Salzburg, Innsbruck und die Kärntner Seenregionen rechnen die Behörden mit starkem Verkehrsaufkommen.
Autofahrerclubs raten zu Geduld
Die Autofahrerclubs appellieren deshalb an Reisende, ausreichend Zeitreserven einzuplanen und sich vor Fahrtantritt laufend über die aktuelle Verkehrslage zu informieren. Gerade auf den klassischen Transitrouten Richtung Süden kann sich die Lage innerhalb kurzer Zeit massiv verschärfen. Experten empfehlen außerdem, genügend Getränke und kleine Snacks mitzunehmen, da sich Staus bei sommerlichen Temperaturen schnell über mehrere Stunden ziehen können. Besonders wichtig bleibt auch das Bilden der Rettungsgasse, damit Einsatzkräfte im Ernstfall rasch zu Unfallstellen gelangen können. Klar ist schon jetzt: Für viele Autofahrer wird das lange Christi-Himmelfahrts-Wochenende heuer zur echten Geduldsprobe auf Österreichs Straßen.
(fd/Verkehrsredaktion)