Mendt startet Popfest Wien
Generationen am Karlsplatz
(24.07.2026) Der gestrige Auftaktabend am Wiener Popfest brachte 15.000 Besucherinnen und Besucher zum Karlsplatz.
Das Motto des viertägigen Gratis-Festivals im Herzen von Wien ist dieses Jahr Generationenvielfalt. Marianne Mendt ("Mutter des Austropops"), gab am Donnerstagabend den Startschuss für das Festival. Die mittlerweile 80-jährige präsentierte mit ihrer Band legendäre Jazznummern wie Duke Ellingtons "It Don't Mean a Thing (If It Ain't Got That Swing)".
Jodeln über Electrobeats
Dass Dialekt noch immer hoch im Kurs steht, bewies danach Anna Buchegger, einstige Gewinnerin von "Starmania21". Die Salzburgerin, Jahrgang 1999, hat vor allem mit ihrem zweiten Album "Soiz", das im Vorjahr erschienen ist, viel Anerkennung bekommen.
Schunkeln und Rumpeln mit Lusterboden
Viel Herzenswärme in die zunehmend kalte Nacht brachten Florian Klinger und Merlin Miglinci mit. Als Lusterboden hat das Newcomer-Duo heuer ihr zweites Album "Na bravo" veröffentlicht.
Latino-Flair am Karlsplatz
Internationales Flair brachte schließlich die Headlinerin Tamara Flores. Die Halb-Mexikanerin - ihre Mutter stammt aus Mexiko - gab dem Abend nach all den diversen Spielarten österreichischer Mundart einen kräftigen Latino-Anstrich.
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Insgesamt treten am 17. Popfest 50 heimische Acts und Bands auf, die - eine Neuerung - bisher noch nie Teil des Line-ups waren. Außerdem sind für die kommenden Tage u.a. die Grazer Soulformation Sladek, die Afro-R'n'B Sängerin Rose May Alabar oder Alpha Romeo & die Sommerreifen geplant.
Das Rahmenprogramm reicht von einem mitternächtlichen Walking Concert mit Naked Lunch-Frontmann Oliver Welter über ein Gespräch mit Mendt über die Ursprünge des Austropop bis hin zu Tischtennis im Park.
Zum Abschluss sind am Sonntag Teresa Rotschopf, Martin Klein und Exit Void in der Karlskirche zu hören.
(MG/APA)