Nach Notfall im Tiefschlaf
Sorge um Karl Wilfing
(24.08.2026) Große Sorge um Niederösterreichs Landtagspräsident Karl Wilfing: Der 65-jährige ÖVP-Politiker hat am Montagvormittag bei einer Radtour am Thayatalradweg im Bezirk Waidhofen an der Thaya einen medizinischen Notfall erlitten. Nach der Erstversorgung wurde er mit dem Notarzthubschrauber in das Universitätsklinikum St. Pölten gebracht. Dort wird Wilfing laut einer offiziellen Mitteilung des Landes Niederösterreich intensivmedizinisch behandelt.
Nach Informationen der „Krone“ soll Wilfing während der Fahrt zunächst angehalten haben und wenig später zusammengebrochen sein. Das Medium berichtet außerdem, dass er vermutlich einen Herzinfarkt erlitten und sich beim anschließenden Sturz eine Kopfverletzung zugezogen habe. Diese medizinischen Details sind bislang allerdings nicht offiziell bestätigt.
Notoperation soll gut verlaufen sein
Laut „Krone“-Informationen wurde Wilfing im Universitätsklinikum St. Pölten rasch notoperiert. Der Eingriff soll gut verlaufen sein. Anschließend sei der Landtagspräsident in einen künstlichen Tiefschlaf versetzt worden. Sein Zustand werde weiterhin als kritisch beschrieben.
Wilfing war am Montagvormittag in Begleitung mit dem Fahrrad unterwegs. Während der Fahrt musste er plötzlich anhalten, wenig später sackte er zusammen und stürzte. Die Rettungskräfte versorgten den Politiker vor Ort, anschließend wurde er per Notarzthubschrauber nach St. Pölten geflogen.
Große Anteilnahme
Bereits kurz nach Bekanntwerden des medizinischen Notfalls trafen zahlreiche Genesungswünsche für den niederösterreichischen Landtagspräsidenten ein.
Noch am Wochenende hatte sich Wilfing beim „Krone“-Herzensmensch-Fest in Bergern im Dunkelsteinerwald öffentlich gezeigt. In etwas mehr als einem Monat, am 26. September, feiert der Weinviertler seinen 66. Geburtstag.
Der Fokus liegt nun vollständig auf seiner Genesung. Nach der Notoperation wird Karl Wilfing weiterhin intensivmedizinisch betreut.
(fd/apa)