Narnia zurück auf der Leinwand
großes Fantasy-Comeback 2027
(14.10.2026) Ein großes Comeback für die Fantasywelt steht 2027 mit einer Neuverfilmung von Narnia bevor. "The Magician's Nephew" wird von Greta Gerwig zurück auf die Leinwand gebracht und wird anschließend auch auf Netflix zu sehen sein. Etwas Geduld ist bis dahin aber noch gefragt, der Film startet am 12. Februar 2027 in den österreichischen Kinos und folgt dann ab April auf Netflix. Der Fokus liegt stark auf Musik und die Barbie-Regisseurin hat die Handlung dabei gegenüber der Buchvorlage zurück in die 1950er-Jahre verlegt. Als "Rockoper" hat die 43-Jährige Greta Gerwig ihre Interpretation gegenüber Empire bezeichnet, wobei es sich nicht um ein Musical handelt.
Paul McCartney, David Bowie oder Pete Townshend dienen ihr als eine musikalische Interpretation. Im Mittelpunkt der Story stehen der Junge Digory Kirke und seine Nachbarin Polly Plummer, die gemeinsam mithilfe magischer Ringe, erschaffen von Digorys Onkel Andrew, in verborgene Welten reisen. Sie werden im Zuge ihrer Reise Zeugen bei der Erschaffung Narnias durch den Löwen Aslan und treffen auf die weiße Hexe Jadis. Hollywoodstar Meryl Streep verleiht Aslan seine Stimme, in die Rolle der weißen Hexe schlüpft Schauspielerin Emma Mackey. Ebenso Teil vom Cast sind Daniel Craig als Onkel Andrew und Carey Mulligan in der Rolle der Mabel Kirke.
Schon im Jahr 2018 hat sich Netflix die Rechte an der siebenteiligen Romanreihe gesichert. 2023 wurde Greta als Regisseurin und kreative Kraft hinter den ersten beiden geplanten Filmen bekannt gegeben. In London wurde von August 2025 bis Januar 2026 gedreht, auch im vergangenen August sind weitere Sequenzen aufgenommen worden. Im September ist das Logo erschienen, genauso wie die ersten Bilder. Gestern Abend ist auch ein offizieller Trailer zum Film veröffentlicht worden.
In der Branche hat es bei der Planung zuvor Probleme gegeben, weil Netflix einen ungewöhnlichen Deal mit IMAX eingegangen ist. Bevor der Film auf die Streaming-Bildschirme wandert, soll er weltweit auf mehr als 1.000 IMAX-Leinwänden laufen. Zuvor war Thanksgiving als Termin für den Start im Gespräch. Bei einigen Personen der Kinobranche hat dieses vorgeschlagene Datum dann für Ärger gesorgt.
(ep)